Esports Skin Betting

Was bedeutet Skin Betting?

Was wäre eSports ohne die Möglichkeit, zu wetten? Wie bei vielen anderen Sportarten kann auch in diesem Bereich auf die Ausgänge von Matches, Turnieren oder auf die Platzierungen von eSport-Teams – oft als Clans bezeichnet – gewettet werden. Eine attraktive Erweiterung ist das sogenannte Skin Betting. Dabei konnten eSports Spieler „Skins“ statt Geld setzen. Meist muss der gesetzte Skin zum Spiel, auf das gewettet wird, passen. Ob ein Skin gesetzt werden kann, ist auch von den Regeln und Programmen der einzelnen Spieleanbieter abhängig. Aus Sicht der Spieleplattform ist Skin Betting nur eine andere Form des Tradens (Handelns) innerhalb eines Spiels, was grundsätzlich in allen eSports-Spielen geht. Das direkte Setzen von Skins war nur bei CS:GO möglich. Gegenwärtig ist Skin Betting ausgesetzt, da Valve (amerikanische Aufsichtsbehörde für Glücksspiel, ansässig in Washington D.C.) alle offiziellen Portale schließen ließ.

Was sind Skins?

Ganz gleich, ob auf professioneller Ebene oder nur zum Vergnügen: Jeder Spieler von MMORPGs und ähnlichen Formaten kennt sie: die heiß begehrten Skins. Dabei handelt es sich um Erweiterungen oder Veränderungen für Ausrüstungsgegenstände wie etwa Kleidung, Waffen oder auch Spezialfähigkeiten der jeweiligen Spielfigur. Manche Skins verändern nur das Design, andere das Handling und die Fähigkeiten einer Spielfigur. Diese Skins müssen gekauft oder in entsprechenden Events erspielt werden und sind mehr oder weniger begehrt. Bestimmte Skins können bemerkenswerte Preise erzielen, denn der Spieler kann sie eintauschen, verkaufen oder eben auch als Wetteinsatz beim Skin Betting benutzen. Im Internet gibt es sogar Handelsportale für Skins aus den verschiedenen Spielen; „Legendary Skins“ können dabei leicht mehrere hundert Euro wert sein, dieses Phänomen ist vor allem bei CS:GO zu beobachten.

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Viele Wettanbieter bieten eSports Wetten auf CS:GO an – Counter-Strike: Global Offensive © 2017 | Valve Corporation

Der Wert eines Skins in einem Spiel ergibt sich aus mehreren Faktoren, die spielabhängig sind. Manche sind logisch, andere mögen überraschend erscheinen. Diese sind zum Beispiel:

  • wie viel Schaden beim Gegner angerichtet wird
  • wie viel Schaden von der eigenen Figur kompensiert wird
  • welche Spezialeffekte (auch visuelle) beim Nutzen entstehen
  • wie viele Skins zur Verfügung stehen (manche sind limitiert)
  • wie lange die Skins genutzt werden können (manche sind nach Punkten oder Zeit limitiert)
  • welche Skins von den Top-Gamern genutzt werden

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Wo sind die Skins?

Ein bereits erworbener Skin liegt meist im Inventar des Spielers. Dabei muss beachtet werden, dass die Aktivierung und Nutzung an eine Voraussetzung geknüpft sein kann. Sie können im Itemshop mit einer Spielwährung, meist aber mit realem Geld, gekauft werden. Manchmal werden Skins auch „gedroppt“. Wenn ein Spieler etwa eine Aufgabe (Quest) löst oder einen spielinternen, computergenerierten Gegner (Mob) erlegt, erhält er einen Lohn. Wenn der Spieler sehr viel Glück hat, kann das durchaus einmal ein Skin sein. Viele Spielportale veranstalten auch Events, bei denen für eine bestimmte Zeit limitierte Skins erspielt werden können. Immer häufiger bieten Spieleportale einen Skin als Bonus für eine bestimmte Anzahl von Spielstunden an. Diese Skins sind sehr begehrt, denn sie können nicht gekauft werden oder es handelt sich um Vorveröffentlichungen. Für einen Spieler bedeutet ein Skin natürlich einen enormen Vorteil im Spiel. Wird ein solcher Item beim Skin Betting gesetzt oder gewonnen, ist das ein echter Nervenkitzel.

Was macht Skins unter Gamern so begehrt?

Es ist nicht unüblich, dass ein Spieler seinen Account irgendwann verkauft. Dabei wird der Wert von der Spielfigur, dem Level und den vorhandenen Skins bestimmt. Stimmt hier die Zusammensetzung, sind zum Beispiel eSports-Teilnehmer durchaus bereit, enorme Summen für einen Account zu zahlen, der nicht erst „hochgezogen“, also wettkampffähig gemacht werden muss. Besonders Clans ohne Sponsoren oder Einzelspieler sind auf diesem Markt sehr aktiv. Begehrte Skins regelrecht zu sammeln, ist in gewisser Weise auch eine Geldanlage für Gamer. Skin Betting ist dabei ein immer beliebterer Weg, die eigene Sammlung zu optimieren.

Aktive Skins sorgen für mehr oder minder intensive Veränderungen einer Spielfigur. Auf diese Weise sticht der Gamer aus der Masse heraus und kann den Gegner einschüchtern: Sieht die Figur nur anders aus oder ist sie anders? Bei vielen – auch in den eSports gebräuchlichen – Spielen gilt ein Aufgeben im Duell (PvP = Spieler gegen Spieler) als Sieg für den Gegner mit voller Punktzahl oder gar Bonuspunkten. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil also, wenn allein der Anblick eines Skins den Gegner zum Aufgeben bringt.

Skin Betting: die Abläufe

Ein Skin wird statt Geld als Einsatz geboten. Ein weiterer Unterschied: Beim Skin Betting konnten auf offiziellen internationalen Portalen zwei Spieler gegeneinander wetten. Hier gibt es also keine Buchmacher oder Wetttöpfe. Spieler, die dies wünschen, wenden sich am besten an Spiellounges wie die CS:GO Lounge. Hier kann nach wie vor um Skins gewettet werden, die Abläufe entsprechen denen bei Sportwetten, inklusive dem „Topf“.

Es gibt auch andere Wege, um Skins zu spielen. Alle Glücksspiele werden im Englischen mit dem Verb „to bet“ beschrieben, daher sollen sie hier Erwähnung finden. Bekannt dürften das Spiel um den Jackpot sowie das Skin-Roulette sein. Da ein gesteigertes Interesse an Skins nur im eSports-Bereich bestehen dürfte, sei dies der Vollständigkeit halber erwähnt.

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CS:GO ein „Klassiker" unter den eSports Wetten – Counter-Strike: Global Offensive © 2017 | Valve Corporation

Gewinne, Chancen und Risiken

Wer sich mit dem Ablauf des Skin Betting vertraut machen möchte, wird sicher mit minderwertigen Skins beim Spiel um den Jackpot einen guten Einstieg finden. Auch das Skin-Roulette ist ein beliebter Weg, um sich an das Spielen um Skins heranzutasten. Echte Gewinnchancen sind in erster Linie beim Wetten auf Matches oder Turniere zu erwarten. Es muss bedacht werden, das der Einsatz selbst vielleicht virtueller Art sein mag, doch wurde er einmal gekauft und hat daher durchaus einen Wert.

Auch wenn beim Jackpotspiel keine großen Gewinne zu erwarten sind, erfreut sich diese Form des Skin-Betting großer Beliebtheit. Gamer, die schon zu den „alten Hasen“ gehören, wissen: Ein Skin, der heute kaum beachtet wird, kann in einem halben Jahr ein hochbegehrtes Objekt sein! Skins verändern sich im Wert; manche Gamer bezeichnen sie als die „Aktien der Computerspieler“. Dies gilt in beide Richtungen: Ein Skin, der nach Veröffentlichung einen regelrechten Hype auslöst, kann in wenigen Wochen völlig uninteressant sein und umgekehrt. Das hängt zum einen von der Nützlichkeit im Spiel ab und zum anderen von der Frage, wie weit er verbreitet ist.

Vermutlich ist das bei allen Versionen des Skin Betting ein zusätzlicher und ganz erheblicher Reiz: Ob man wirklich gewonnen hat oder ob es zwar zu den eigenen Gunsten ausging, ohne wirklich ein Gewinn zu sein, zeigen erst die Zeit und Gamerszene hinter einem Spiel. Wenn sich ein zunächst unspektakulärer Skin etwa bei eSports-Turnieren bewährt, steigt der Wert auch bei den Hobbygamern gewaltig. Ebenso verhält es sich mit Skins, die von sehr erfolgreichen eSport-Teilnehmern genutzt werden, auch wenn sie für sich genommen keinen besonderen Vorteil im Spiel bieten.

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Wachsender Markt rund um eSports

Mit der wachsenden Popularität des eSports wuchsen auch der Handel mit Skins und das Skin Betting rasant an. Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass diese virtuellen Gegenstände von Gamern als echte Wertanlagen betrachtet werden. Sie können den Wert eines Spieleraccounts gewaltig erhöhen und bei Turnieren – ob auf der eSports-Ebene oder im Wohnzimmer – über „Wohl und Wehe“ des Spielers oder seines Clans entscheiden.

Da Skins durchaus sehr teuer oder gar nicht käuflich sind, ist Skin Betting eine attraktive Möglichkeit, an die begehrten Zusatzmodule zur Spielfigur zu gelangen. Es ist also kein Wunder, dass sich dieser Nebenschauplatz im eSport-Bereich immer größerer Beliebtheit erfreut und die gesetzte Wette so manches Mal mit größter Spannung beobachtet wird. Verschiedene Wettportale bieten alle möglichen Wettmodi mit unterschiedlichen Regeln und Risiken an. Es lohnt sich also, sich zunächst ein wenig umzuschauen.

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Neben CS:GO kann man bei betway auch Wetten auf Dota 2 und League of Legends platzieren

In Deutschland war Skin Betting vor allem rund um CS:GO bekannt und beliebt. Andere im eSport gebräuchliche Spiele bieten entweder keine Möglichkeit für Skin Betting oder sind in diesem Wettbereich einfach noch nicht etabliert. Hier ist sicherlich einiges an technischen Fragen für die Spieleanbieter zu lösen, gegebenenfalls müssen Funktionen auf den Plattformen angepasst oder erweitert werden. Ein Aufwand, denn manche Anbieter noch nicht betreiben möchten. Dem steht gegenüber, dass die Möglichkeit, mit Skins zu wetten, die Spiele an sich noch attraktiver machen und auch der Absatz an Skins steigen dürfte. In Spielen wie beispielsweise League of Legends sind diese im Moment nur für eSports-Teilnehmer oder Vollblut-Gamer attraktiv. Es bleibt abzuwarten, ob Valve sein Verbot aufrechterhält – daran werden die Spieleanbieter ihr weiteres Prozedere mit festmachen.

Achtung, schwarze Schafe!

Wer sich für das Skin Betting interessiert, sollte sich über den jeweiligen Anbieter informieren. Es kann passieren, dass der gesetzte Skin bei einer Wette einfach weg ist und der gewonnene nicht transferiert wird. Ein guter Hinweis auf die Qualität einer Wettseite ist das Angebot, den gewonnenen Skin oder den Gegenwert in Geld zu erhalten. Hier hätte der Spieler einen „Plan B“, sollte der Transfer des Gewinns etwa aus technischen Gründen fehlschlagen.

Es gibt einschlägige Foren im Web – allerdings meist in englischer Sprache –, auf denen sich Interessierte über die verschiedenen Anbieter und Erfahrungen von Leuten, die bereits gewettet haben, informieren können. Skin Betting ist eine relativ junge Form der Sportwetten, die sich aber in den kommenden Jahren immer größerer Beliebtheit erfreuen und sich immer mehr durchsetzen dürfte.

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Autor Sabrina Wolf

 

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