1. Bundesliga: Profitieren Top-Clubs von den Geisterspielen?

Von Michael am

Seit dem 16. Mai 2020 finden die Spiele der 1. Bundesliga wieder statt. Die Öffentlichkeit ist aus den Stadien jedoch ausgesperrt. Begegnungen werden als Geisterspiele – also ohne Publikum – ausgetragen. Die Fans haben sich damit arrangiert, sind froh das überhaupt wieder Fußball im TV zu sehen ist. Doch inzwischen ist ein erstes Fazit zu ziehen. Immerhin sind vier Spieltage rum. Wem fehlen die Fans im Stadion? Und wer profitiert eventuell sogar von den Geisterspielen?

Natürlich gestaltet sich die Antwort nicht ganz so leicht. Und Statistiken liegen obendrein erst von vier Spieltagen vor. Dennoch sind wir um einen Abgleich der vier Spiele seit Re-Start und der vier Partien vor der Zwangspause bemüht. Dabei schauen wir insbesondere auf die Spitzenclubs. Doch den FC Bayern München nehmen wir hier aus. Denn die Siegesserie ist hier bereits so lang, dass anhand der Fakten keine Tendenz abzulesen ist.

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Profitieren Dortmund, Leipzig und Gladbach von den Geisterspielen?

Borussia Dortmund hat vor der Zwangspause zuhause gegen Eintracht Frankfurt mit 4:0 gewonnen. Auswärts gab es ein 2:0 über den SV Werder Bremen und daheim ein 1:0 über den SC Freiburg. Weiterhin konnte ein 2:1 über Borussia Mönchengladbach vermeldet werden. Nach dem Re-Start gelang sogleich das 4:0 über den FC Schalke 04. Darauf folgend kam es zum 2:0 über den VfL Wolfsburg. Lediglich gegen Bayern München folgte die 0:1 Pleite. Dafür gelang die Antwort in Paderborn. Der BVB gewann 6:1.

RB Leipzig obsiegte über Bremen mit 3:0. Danach kam es zum 5:0 auf Schalke und zum 1:1 im Duell mit Bayer 04 Leverkusen. Die Spiele vor der Unterbrechung werden mit einem 0:0 in Wolfsburg komplettiert. Nach der Wiederaufnahme des Spielbetriebes starteten die Bullen mit einem 1:1 gegen Freiburg. Danach gewannen sie mit 5:0 in Mainz. Dafür wurden die Punkte beim 2:2 gegen Hertha BSC geteilt. Abschließend ist das 4:2 beim 1. FC Köln zu nennen.

Borussia Mönchengladbach ist Vierter der Tabelle. Die Fohlen blicken vor der Pause auf ein 1:1 gegen die TSG 1899 Hoffenheim zurück. Weiterhin kamen das 3:2 in Augsburg, ein 1:2 gegen Dortmund und ein 2:1 über Köln zustande. Nach dem Re-Start sehen wir ein 3:1 über Frankfurt, sowie das 1:3 daheim gegen Bayer 04 Leverkusen. Weiterhin kam es zum 0:0 gegen Bremen und zum 4:1 über Union Berlin.

Fazit: Dortmund schnitt leicht schlechter ab (wegen der Bayern-Pleite), Leipzig und Gladbach blieben auf ihrem Niveau wie vor der Pause.

Blickpunkt Schalke, Köln, Frankfurt und Union Berlin

Wo wir schon bei Geisterspielen sind, wollen wir uns noch im Kürze um die Teams kümmern, die in der 1. Bundesliga wohl am ehesten von ihren Fans getragen werden. Schalke hat seit dem Re-Start nur Niederlagen eingefahren. Die Kölner kommen auf zwei Punkte in vier Spielen. Frankfurt gelang zuletzt der Befreiungsschlag. Doch sind ein Sieg und ein Remis in vier Partien nicht unbedingt herausragend. Und der 1. FC Union Berlin holte in den vier Begegnungen seit Re-Start nur einen Zähler.

Fazit: Benachteiligt sind nach derzeitigem Stand am ehesten Vereine, die sonst von der Euphorie-Welle ihrer Anhänger profitieren.

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