2. Bundesliga: Möchte keiner aufsteigen?

Von Benjamin am

Die 2. Bundesliga steuert nach der Corona-Pause auf ihre erste englische Woche zu. Der Fokus liegt vor allem auf dem Aufstiegsrennen, wo mit dem Duell zwischen dem VfB Stuttgart und dem Hamburger SV ein echter Kracher ansteht. Allerdings bekommt man mehr und mehr den Eindruck, dass die Teams gar nicht so richtig aufsteigen wollen. Vor allem die Schwaben und der HSV lassen doch sehr zu Wünschen übrig. Und selbst Arminia Bielefeld lässt die ganz große Durchschlagskraft vermissen.

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Hamburg und Stuttgart stolpern Richtung Aufstieg

Am Donnerstag (28. Mai 2020) treffen um 20.30 Uhr der VfB Stuttgart und der Hamburger SV aufeinander. In der 2. Bundesliga ist dies am 28. Spieltag das absolute Spitzenspiel, denn für beide Vereine geht es um die Rückkehr in die Fußball Bundesliga. Genau da liegt aber offenbar ein großes Problem. Weder Hamburg noch Stuttgart präsentieren sich derzeit in der Verfassung eines Aufsteigers. Die Schwaben haben seit der Pause keinen einzigen Punkt holen können. In zwei Spielen setzte es zwei Niederlagen gegen Wehen Wiesbaden und Holstein Kiel. Eigentlich eine erstklassige Vorlage für den HSV.

Die Hamburger konnten ihre Chancen jedoch nicht nutzen. Statt Dreier wurden in zwei Partien zwei Punkte eingefahren. Zunächst mit einem mageren 2:2 in Fürth, danach mit einem 0:0 gegen Arminia Bielefeld. So bleibt Hamburg nur einen Punkt vor dem VfB – ärgerlich. Zumal die Schwaben mit einem Dreier jetzt wieder locker vorbeiziehen könnten. Bei nur vier Punkten aus den letzten fünf Spielen muss das aber nicht so sein.

Heidenheim plötzlich wieder heiß dabei

Eigentlich der lachende Dritte sollte nach den Ergebnissen Arminia Bielefeld sein. Auch Bielefeld hat es aber verpasst, sich von den Verfolgern richtig abzusetzen. Der Aufstieg könnte wohl schon beschlossene Sache sein, wenn man aus den letzten beiden Spielen mehr geholt hätte. Stattdessen gab es ein 1:1 zuhause gegen Osnabrück und ein 0:0 beim HSV. Der lachende Vierte ist in diesem Fall der 1. FC Heidenheim. Die Mannschaft von Frank Schmidt rutschte durch einen Dreier gegen Wiesbaden am letzten Spieltag wieder bis auf einen Zähler an den VfB heran. Nehmen sich Hamburg und Stuttgart die Punkte gegenseitig weg, könnte auch der 28. Spieltag wieder ganz nach dem Heidenheimer Gusto verlaufen.

Einziger Nachteil des FCH: Das knackige Restprogramm. Hamburg hat die beiden Kracher gegen Stuttgart und Bielefeld nach dem 28. Spieltag hinter sich. Heidenheim muss am vorletzten Spieltag gegen den HSV antreten. Am letzten Spieltag geht es dann noch zu Arminia Bielefeld.

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