220 Ja-Stimmen für eine Fortsetzung der 3. Liga 2020/21

Von Nils am

Nun ist es also amtlich. Zur Abstimmung kam es damit bei einem weiteren Antrag auf Saison-Abbruch also erst gar nicht. Die 3. Liga wird fortgesetzt. Dafür sprachen sich 220 von insgesamt 250 Delegierten auf dem Bundestag des Deutschen Fußball Bundes (DFB) aus. Die Sache scheint klar. Doch jetzt droht Chaos.

Elf Spieltage müssen in der dritten Liga noch absolviert werden. Im Eilverfahren soll dies ausschließlich mit Englischen Wochen geschehen. Und dann – so der Fußballgott es will – wäre die reguläre Saison 2019/20 in der 3. Liga beendet. Allerdings erst am 4. Juli 2020. Damit fangen die Probleme schon an. Bei Viktoria Köln sind deswegen die Sorgen am größten, weil am 30. Juni nach aktuellem Stand der Dinge 26 von 30 Verträgen auslaufen. Der DFB macht sich die Sache einfach. Wie ein Club, in diesem Fall die Kölner, das löst, sei eben Vereinssache. Natürlich profitieren von derart vielen Spielen innerhalb kürzester Zeit aber zumindest alle Freund von Sportwetten. Dazu empfehlen wir Betway, weil der Bookie auch in der 3. Liga eine exzellente Figur abgibt.

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Carl Zeiss Jena und Hallescher FC müssen umziehen

Doch zurück zu den Problemen der Drittligisten. Es ist abzusehen, dass sich alle dieses rigorose Vorgehen so nicht gefallen lassen und dagegen klagen werden. Schon jetzt gibt es die eine oder andere kreative Idee. Waldhof Mannheim etwa hatte dem DFB die nötigen Hygienemaßnahmen in Rechnung gestellt. Andere Vereine ist weniger zum Scherzen zumute. Sie dürfen politisch bedingt überhaupt noch nicht – auch nicht als Geisterspiel – ihre Partien im eigenen Stadion austragen. Carl Zeiss Jena und der Hallesche FC etwa müssen umziehen. Bei Nichtantritt droht Punktabzug. So etwas kostet Geld, das die Vereine nicht haben. Mit den 300.000 Euro, die jedem Club von der DFL zur Verfügung gestellt wurden, kommen sie nicht weit.

Klares Votum: Keine zweigleisige 3. Liga

Die Lage in der 3. Liga ist also mehr als prekär. Ohne Spielbetrieb geht es andererseits auch nicht so recht, weil dann TV-Gelder und Sponsorgelder fehlen. Was am Ende wirtschaftlich höher wiegt, würde den Rahmen hier wohl sprengen. Fakt ist aber: Zuschauereinnahmen werden von den Drittligisten dringender gebraucht als dies in den beiden Bundesligen der Fall ist. Und so steht die dritte Liga im deutschen Profi-Fußball vor einer ungewissen Zukunft. Nur eine Frage wurde bereits beantwortet: Der Antrag auf eine zweigleisige 3. Liga mit jeweils 18 Vereinen wurde mit ebenso deutlicher Mehrheit abgeschmettert wie zuvor für die Saison-Fortsetzung gestimmt wurde.

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