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Andreas Rettig: Stichelei gegen Rummenigge und Watzke

Von Benjamin am

Andreas Rettig Stichelei

Durch die Corona-Krise und deren Auswirkungen auf den Fußball hat sich bei vielen Anhängern der Wunsch nach einer Umgestaltung verfestigt. Als Anhänger dieser Pläne gilt schon seit geraumer Zeit Andreas Rettig. Der ehemalige Manager (unter anderem Köln, Augsburg, St. Pauli) engagiert sich seit mehreren Jahren für eine Umstrukturierung.

In einem Interview mit dem „kicker“ erklärt Rettig nun, wie die neuen Ansätze im Profi-Fußball aussehen könnten. Zudem gab Rettig an, er hoffe auf die „Altersmilde“ bei Karl-Heinz Rummenigge und Hans-Joachim Watzke, damit künftig auch die schwächeren Vereine mehr unterstützt werden könnten.

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50+1-Regel: Bonus für Vereine, die sich dran halten?

Der ehemalige Manager Andreas Rettig stellt im „kicker“ sein Konzept für den „Aufbrauch in einen neuen Fußball“ (Name der Serie) vor. Dem 57-Jährigen geht es dabei vor allem um die faire Verteilung der Fernsehgelder und der sportlichen Integrität. So erklärt Rettig gegenüber dem Magazin: „Wir müssen wieder zurück zum Schwerpunkt der sportlichen Integrität der Wettbewerbe und zur gesellschaftlichen Relevanz.“ Ein Ansatz sei für Rettig zum Beispiel der Gedanke über einen Bonus für alle Vereine, die der „sportpolitisch gewollten 50+1-Regel Rechnung tragen“ würden. So würde man diesen Clubs helfen, trotz ihrer sportpolitischen Überzeugung und dem damit einhergehenden Verzicht auf Kapital, sich besser aufstellen zu können.

Der aktuelle Weg, so Rettig, treibe die Clubs immer stärker den „Investoren in die Arme“. Der ehemalige Manager bezeichnet den Verlauf derzeit als „Rattenrennen“. Vereine würden Gelder generieren müssen, damit diese an die „Fleischtöpfe“ für die späteren Gelder kommen würde. So würde das System falsche Anreize setzen. Die Folge laut Rettig: Manager würden, gerade im Abstiegskampf, quasi dazu genötigt, „unvernünftige Dinge“ zu tun.

Task-Force mit besten Leuten erforderlich

Der Gedanke einer Task-Force, wie sie die DFL zuletzt angekündigt hatte, könne laut Rettig durchaus ein Weg sein. Allerdings hätte sich der 57-Jährige diesen Entschluss eher auf Ebene des DFB gewünscht. Zudem sei dieser Ansatz nur dann sinnvoll, wenn die besten Leute aus verschiedenen Bereichen ohne Eigeninteressen zusammenarbeiten würden. Man müsse sich entscheiden, ob man sich dem Wettbewerb im internationalen Fußball finanziell stellen wolle oder sagt, man wolle lieber die sportliche Integrität wahren.

Ob es zu den Reformen kommen kann, macht Rettig auch von den Personen Watzke und Rummenigge abhängig. Hier, so Rettig, erkläre er mit einem Augenzwinkern: „Ich hoffe auf die Altersmilde von Herrn Rummenigge und Herrn Watzke.“ Klingt so, als würde Rettig vor allem an diesen Stellen eine Blockade auf dem Weg zu einer gerechteren Verteilung sehen. Es bleibt abzuwarten, wie man in München und Dortmund auf diese Worte reagiert.

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