Angeln sich die Bayern Adrien Rabiot?

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Paris möchte Rabiot unbedingt verkaufen, die Bayern scheinen Topfavorit zu sein. Bild: Imago

Die Bayern basteln fleißig an der Kaderplanung für die kommende Saison. Vor wenigen Tagen verkündete Sportdirektor Hasan Salihamidzic die Verpflichtung von Benjamin Pavard. Vom FC Chelsea soll dazu ein hochtalentierter Youngster kommen. Einen Kracher könnten die Münchner womöglich bereits im Januar begrüßen: Adrien Rabiot von PSG steht zum Verkauf.

Der Rekordmeister steht nach der aktuellen Saison vor einem großen Umbruch. Einige Spieler werden den Verein verlassen. Die Abgänge von Arjen Robben und Rafinha sind bereits fix. Franck RIbery wird aller Voraussicht nach ebenfalls seine letzte Saison spielen. Auch hinter Jerome Boateng, Mats Hummels und Javi Martinez stehen Fragezeichen. Die Bayern möchten ihren Kader verjüngen und streben in allen Mannschaftsteilen Veränderungen an. Der junge Kanadier Alphonso Davies kam zur Winterpause aus Kanada. Gerüchte und Namen um kommende Spieler kursieren viele in München. Ein Transfer ist bereits eingetütet: Weltmeister Benjamin Pavard wird für 35 Millionen Euro vom VfB Stuttgart zum FCB kommen. „Wir sind sehr froh und stolz, dass wir einen solchen Spieler gewinnen konnten“; freut sich Salihamidzic. Neben Pavard soll bald ein weiterer Jungstar das Bayerntrikot tragen. Chelsea-Talent Callum Hudson-Odoi steht im Fokus der Münchner.

Rabiot auf Abschussliste

Der 18-jährige Engländer ist auf Bayerns Prioritätenliste ganz oben. „Wir wollen ihn unbedingt verpflichten", so Salihamidzic. Im Offensivbereich scheint auch ein Wechsel von Timo Werner sehr wahrscheinlich zu sein. Im Mittelfeld könnte sich bereits in wenigen Tagen etwas tun. Der französische Nationalspieler Adrien Rabiot soll unbedingt verkauft werden. PSG sieht für den Mittelfeldspieler keine Verwendung mehr und möchte ihn so schnell wie möglich transferieren. Rabiot hatte ein Pariser Angebot zur Verlängerung seines bis 2019 laufenden Vertrages abgelehnt. Seit diesem Disput lässt man ihn nicht mehr auflaufen. PSG belegte ihn sogar mit einer Kabinensperre. Der Mittelfeldspieler flog aus dem Kader und durfte nicht zu seinen Mannschaftskameraden. Um möglichst schnell wieder auf dem Platz stehen zu können, will Rabiot einen neuen Klub finden. Die Franzosen möchten ihn am liebsten noch im Januar abgeben. Planen die Bayern einen Wintertransfer oder schlagen sie erst im Sommer zu?

Barca, Juve oder Bayern?

Rabiots Marktwert beträgt aktuell 50 Millionen Euro. Möchte Paris noch eine Ablöse für ihn kassieren, bleibt nur ein jetziger Verkauf. Nach der laufenden Saison wäre er ablösefrei zu haben. Hasan Salihamidzic wollte nicht bestätigen, dass man sich mit dem Franzosen beschäftige. „Sie wissen ja, wie der Transfermarkt ist. Wir müssen die Augen und Ohren offen halten, mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Rabiot ist ein interessanter Spieler“. Der Favorit auf seine Verpflichtung schien eigentlich der FC Barcelona zu sein. Jedoch ist das Verhältnis zwischen Paris und Barcelona unterkühlt. Die Franzosen würden es daher klar bevorzugen, Rabiot dem FCB zu verkaufen. Als dritter Interessent steht wohl Juventus Turin bereit. Auch die Italiener sollen an einem Kauf Rabiots dran sein. Ein Wechsel im Januar dieses Jahres scheint wahrscheinlich. Rabiot hat nun vermutlich die Wahl, wohin es ihn zieht. Er wird kommende Saison aller Voraussicht nach in jedem Fall bei einem Champions League-Teilnehmer spielen.

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