Augsburg feiert Kantersieg gegen Stuttgart

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Mit 6:0 fertigt der FC Augsburg den VfB Stuttgart ab. Bild: Imago

Dem FC Augsburg ist am 30. Spieltag der Bundesliga ein echter Big Point im Abstiegskampf gelungen. Die Mannschaft von Martin Schmidt feierte einen 6:0-Kantersieg gegen den VfB Stuttgart. Für die Schwaben rückt ein Platz unter den ersten 15 in weite Ferne. Markus Weinzierl wurde nach der Niederlage freigestellt.

Bereits vor dem Beginn wurde klar, dass ein Sieg für beide Teams Pflicht sein würde. Markus Weinzierl betonte vor der Partie, wer den direkten Klassenerhalt anvisiert, müsse in Augsburg unbedingt gewinnen. Die Stuttgarter lagen mit 21 Punkten auf Rang 16. Augsburg war bereits sieben Zähler entfernt. Nur drei Punkte hätten den VfB näher an die Mission Klassenerhalt heranbringen können. Der FCA, der am vergangenen Spieltag einen überraschenden 3:1-Sieg in Frankfurt feiern konnte, ging mit Rückenwind in die Partie. Der neue Trainer Martin Schmidt musste auf Torjäger Alfred Finnbogason verzichten, der die Saison wegen Wadenproblemen beendet hatte. Stuttgart startete mit Mario Gomez in der Anfangsformation. Die Augsburger zeigten von der ersten Spielminute an, dass sie den Heimsieg fest eingeplant hatten. Während Andre Hahn in der sechsten und Marco Richter in der neunten Minute gute Gelegenheiten ausließen, traf Rani Khedira in der zwölften Minute zum verdienten 1:0.

Stuttgart zerfällt

Nur sieben Minuten später erhöhte Hahn nach einer Ecke und feierte das 2:0. Beinahe wären den passiven Stuttgartern der Anschlusstreffer gelungen, doch weder Nicolas Gonzalez in der 20. noch Alexander Esswein in der 23. Minute konnten den Ball im Tor unterbringen. Diese beiden Chancen stellten allerdings die einzigen Offensivbemühungen des VfB dar. In der 29. Minute folgte der nächste Schock für die Schwaben. Marco Richter bediente Philipp Max, der problemlos zum 3:0 einschob. Noch nie hatte der FCA so früh eine 3:0-Führung geschafft. Nach dem Seitenwechsel brachte der VfB Anastasios Donis und Daniel Didavi. Am Spielgeschehen änderte sich durch die Wechsel allerdings nichts. Es dauerte nur acht Minuten, ehe die Augsburger weiterjubeln durften. Richter erzielte in der 53. Minute ein wunderschönes Tor. In Minute 58 freute sich Max über seinen Doppelpack. Beim Stand von 5:0 spielten die Fuggerstädter munter weiter. Auch Richter trug sich zum zweiten Mal in die Torschützenliste ein, als er nach 68. Minute Tor Nummer sechs erzielte.

Weinzierl entschuldigt sich

Für den VfB war der Schlusspfiff eine Erlösung. Die Schwaben hatten Glück, dass dem FCA an diesem Nachmittag nicht noch mehr Treffer gelingen wollten. Nach der Partie verweigerte Thomas Hitzlsperger Trainer Weinzierl eine Jobgarantie. „Ich kann mich für die Leistung nur entschuldigen“, so Weinzierl. Für den FC Augsburg ist der Sieg nahezu gleichbedeutend mit dem Klassenerhalt. Die bayrischen Schwaben haben nun 31 Zähler auf dem Konto. Bei noch vier ausstehenden Partien beträgt der Vorsprung auf Relegationsplatz 16 stolze zehn Punkte. Für den VfB scheint es weiterhin nur um die Verteidigung des sechzehnten Ranges zu gehen. Der 1. FC Nürnberg lauert nur drei Zähler hinter Stuttgart und weist die bessere Tordifferenz auf. Schalke liegt sechs Punkte entfernt auf dem rettenden 15. Platz. Im Heimspiel gegen Mönchengladbach muss Stuttgart am nächsten Spieltag zwingend drei Punkte holen, wenn der Klassenerhalt doch noch gelingen soll.

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