Auswärtsmacht Eintracht schlägt wieder zu

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Jubel im Gästeblock: Die Eintracht siegte beim HSV. Bild: Shutterstock

Die Frankfurter, jetzt auswärtsstärkstes Team der Liga, gewannen beim nun stark abstiegsbedrohten Hamburger SV mit 2-1. In einer abwechslungsreichen Partie, in der beide Teams ihre Drangphasen hatten, geht der Frankfurter Sieg letztendlich in Ordnung. Mit dem Dreier spielen die Hessen im europäischen Konzert mit, während die Hamburger am Ende des Spieltags auf einem direkten Abstiegsplatz stehen könnten.

Die Hamburger kamen deutlich besser in die Partie und drängten die Eintracht in den ersten Minuten tief in die eigene Hälfte. Ein Tor von Papadopoulus wurde zunächst wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt, in der 9. Minute aber war es erneut der Grieche, der nach einer Ecke frei zum Kopfball kam und diesmal zählte der Treffer auch. Die frühe Führung für die Hamburger, die zuletzt fast 3 Jahre nicht gegen die SGE getroffen hatten. In der Folge kamen aber die Frankfurter stärker ins Spiel und glichen in Person von Marius Wolf aus, sein Schuss wäre für HSV-Schlussmann Mathenia allerdings haltbar gewesen. Die Hamburger Defensive leistete sich nun einen Patzer nach dem anderen und hatte Glück, dass lediglich das 2-1 durch Gacinovic fallen wollte. Rebic und Jovic hätten auf 3, 4 oder 5-1 erhöhen können oder müssen.

Starke Hamburger in Hälfte 2

Nachdem sich die Hamburger gerade noch so in die Halbzeit retten konnten, rannten sie in Hälfte 2 immer und immer wieder an, um den Ausgleich zu erzielen. Effektivität ließen sie aber vermissen. In der 54. Minute hätten die Zuschauer fast eine lang ersehnte Premiere erlebt: Dennis Diekmeier kam zum Abschluss und sein Schuss fand den Weg ins Tor, wegen einer hauchdünnen Abseitsstellung wurde der Treffer aber nicht gegeben. Für Diekmeier wäre das endlich sein allererstes Bundesligator in fast 200 Spielen gewesen. Das 2-2 wollte und wollte nicht fallen, die Eintracht kam nur noch sporadisch vors Hamburger Tor, wenn, dann aber gefährlich. Die Kovac-Elf, die auf 5 Positionen im Vergleich zum überzeugenden 0-1 gegen den FC Bayern umgebaut wurde, konnte sich auf ihren starken Torhüter Hradecky verlassen und gewann die Partie schließlich mit 2-1. Ein Remis wäre auf Grund der 2. Hälfte nicht unverdient gewesen.

Jetzt wird’s wieder einmal eng für den HSV

Die Frankfurter können nach dem Sieg beim Lieblingsgegner (nur gegen die Bayern ist der HSV länger sieglos) beruhigt auf die Tabelle blicken, sie sind mitten drin im Kampf um die internationalen Plätze. Legen die Hessen jetzt noch ihre Heimschwäche ab und halten ihre Auswärtsform in etwa konstant, könnte der Traum des europäischen Geschäfts tatsächlich Wirklichkeit werden. Bei den Hamburgern dagegen taucht das Abstiegsgespenst schon wieder auf. Durch den Freiburger Sieg gegen Gladbach könnten sie bei Siegen der Konkurrenten Bremen und Stuttgart immer tiefer in den Tabellenkeller rutschen und bis auf Platz 17 durchgereicht werden. Bei der Gladbacher Borussia geht es am Wochenende darum, nicht auf einem Abstiegsplatz zu überwintern. Zwar zeigten sich die Hamburger in den letzten Partien verbessert, kassierten wenig Gegentreffer und holten einige Punkte, die Konkurrenz jedoch siegte zu häufig, sodass man im Norden immer weiter nach hinten blicken muss.

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