Balotelli ein Kandidat für Dortmund?

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Stürmt Mario Balotelli bald für den BVB? Bild: Shutterstock

Der italienische Topstürmer Mario Balotelli soll auf dem Wunschzettel von Borussia Dortmund stehen. Sollte man Michy Batshuayi, vom FC Chelsea ausgeliehen, nicht in Dortmund bleiben, braucht der BVB einen Ersatz auf der Position des Mittelstürmers. Batsuhayi soll bis zu 80 Millionen Euro kosten, Mario Balotelli wäre ein wesentlich günstigerer Transfer.

Nach dem Abgang von Streik-Profi Pierre-Emerick Aubameyang zum FC Arsenal gelang Dortmund mit der Ausleihe von Michy Batshuayi ein echter Glücksgriff. Der Belgier kam, sah und traf. In zehn Bundesligaspielen knipste er sieben Mal und bereitete einen Treffer vor. Die Saison endete für den Stürmer allerdings vorzeitig. Im Spiel gegen Schalke verletzte er sich in der Nachspielzeit schwer am Sprunggelenk. Ob Batshuayi nun beim BVB bleiben wird, ist noch offen. Der Transfer würde dem BVB viel Geld kosten. Außerdem wird der Belgier abwarten wollen, wer neuer Trainer des FC Chelsea wird. Unter Antonio Conte kam er im Angriff kaum zum Zug. Um sich auf einen Abgang Batshuayis vorzubereiten, soll Dortmund auch Mario Balotelli ins Auge gefasst haben. Der Italiener ist seit einem Jahr in Frankreich bei OGC Nizza aktiv und sammelte davor viel internationale Erfahrung bei diversen Topclubs.

Kommt Balotelli mit Favre?

In Nizza ist Balotelli unumstritten und hat eine starke Torquote vorzuweisen. In 49 Ligaspielen traf der Italiener 31 Mal. Sollte das Gerücht um ihn und den BVB wirklich stimmen, könnte das auch mit der Diskussion auf dem Trainerposten zusammenhängen. Nachdem Peter Stöger bestätigte, die Dortmunder zur neuen Saison nicht mehr zu trainieren, verdichten sich die Gerüchte um Lucien Favre. Der Schweizer soll Topkandidat sein und könnte seinen Mittelstürmer gleich mitbringen. Mit Marco Reus, Mario Götze, Maximilian Philipp, Andrej Yarmolenko und Christian Pulisic stehen viele starke Offensivspieler im Kader des BVB, die Balotelli mit Flanken und Pässen in Szene setzen könnten. Kommt Antony Martial zum BVB, hätte man eine internationale Achse in Dortmund. Ein Wechsel von Martial würde allerdings, so scheint es, auch einen Abgang von Pulisic zur Folge haben. Bleibt Batshuayi, würde es ein offener Konkurrenzkampf im Sturm werden. Eine Doppelspitze ist nur schwer vorstellbar.

Topstürmer, aber schwieriger Charakter

Spielerisch könnte Balotelli gut zum BVB passen, da die Dortmunder über herausragendes Spielermaterial auf den Außen verfügen. Fraglich dürfte sein, ob der Italiener sich in Dortmund wohlfühlt und mit seinem eigenwilligen Verhalten bei den Fans ankommt. Balotelli ist als Enfant terrible bekannt, der gerne seine eigenen Regeln festlegt. In dieser Saison kassierte der Stürmer drei rote Karten. Undiszipliniertheiten, die der BVB nach den erzwungenen Wechseln von Aubameyang und Dembele nicht mehr erleben möchten. Auch außerhalb des Platzes sorgt Balotelli gerne für Aufsehen. Die schnellsten und teuersten Autos, exzessive Partynächte und nur die luxuriösesten Klamotten. Beim Italiener muss es stets etwas individueller zugehen. In Dortmund geht es beschaulicher zu, fraglich, ob er sich das vorstellen kann. Wird Favre tatsächlich der neue Trainer und ist von seinem Stürmer zu 100 Prozent überzeugt, könnte der BVB dem Schweizer vertrauen. Allerdings stehen relativ hohe Gehaltsforderungen im Raum. Es ist fraglich, ob Dortmund sich darauf einlassen möchte.

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