Bayern deklassiert Frankfurt

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Bayern holt den Supercup. Bild: Shutterstock

Das erste Pflichtspiel der neuen Saison am Sonntagabend um 20.30 Uhr sollte ein spannendes Aufeinandertreffen werden. Pokalsieger Frankfurt forderte Meister Bayern München heraus. Im DFB-Pokalfinale siegte die SGE gegen den großen Favoriten verdient mit 3:1. Die Neuauflage allerdings endete ausgesprochen deutlich. Der deutsche Rekordmeister gewann klar mit 5:0.

Für den neuen Bayerntrainer Niko Kovac war es ein besonderes Spiel. Gleich zu Beginn seiner Dienstzeit bei den Münchnern musste er zu seinem ehemaligen Verein. Kovac vertraute arriviertem Personal. Arjen Robben und Franck Ribery spielten auf den Außen, Thomas Müller stand ebenfalls in der Startelf. Für den angeschlagenen Jerome Boateng spielte Niklas Süle. Bei den Frankfurtern stand vor allem die neue Nummer Eins im Fokus. Frederik Rönnow ersetzt den nach Leverkusen gewechselten Lukas Hradecky. Die Anfangsphase war von abwartendem Abtasten geprägt. Die Frankfurter Spieler versuchten, die enorme Qualität der Bayern durch frühes, aggressives Stören zu unterbinden. Nach gut 20 Minuten zeigte sich die Klasse der Münchner. Robert Lewandowski erwischte eine Flanke von Joshua Kimmich und köpfte das 1:0. Aufregung gab es wenig später. Lewandowski, Abraham und Fabian rangelten im Strafraum, Fabian schlug dem Polen leicht ins Gesicht. Der Videoassistent griff aber nicht ein.

Klassenunterschied

Lewandowski revanchierte sich für die kleine Ohrfeige auf eigene Art und erzielte nach 25 Minuten seinen zweiten Treffer. Der Stürmer blieb im Fokus, denn er geriet immer wieder mit David Abraham aneinander. Ein Elfmeter blieb aus, als er klar getroffen wurde. Frankfurt hatte Glück, dass es bei den zwei Gegentoren zur Halbzeitpause blieb. Nach dem Seitenwechsel zeigten die Münchner, dass der Titel für sie nicht nur eine reine Pflichtaufgabe ist. In der 54. Minute traf Robert Lewandowski zum dritten Mal und das Spiel war entschieden. Der eingewechselte Kingsley Coman erzielte nach 62. Minuten das zwischenzeitliche 4:0. Die Münchner spielten nun ihr Spiel und kombinierten munter ein ums andere Mal. Es zeigte sich deutlich, dass das Team von Niko Kovac zwei Wochen vor Saisonstart schon in Topform ist. Die Frankfurter kamen kaum zu nennenswerten Chancen. Manuel Neuer hatte in seinem ersten Pflichtspiel seit fast einem Jahr nahezu nichts zu tun.

Ärger mit dem VAR

Noch bevor die Bayern das letzte Tor erzielten, sorgte wieder einmal David Abraham für Ärger. In einem Luftzweikampf mit Lewandowski ging das Dauerduell in die letzte Runde. Abraham traf den Polen im Gesicht, der eine blutende Wunde davontrug. Vom Videoassistenten Bastian Dankert kam keine Reaktion. Abraham bekam lediglich die gelbe Karte. Nach einigen Fouls und Schlägen hätte er eigentlich schon gar nicht mehr auf dem Platz stehen dürfen. Der Ärger von Lewandowski riss auch nach dem Schlusspfiff nicht ab. Den Endstand markierte Thiago wenige Sekunden vor Spielende. Die Bayern gewinnen damit zum dritten Mal in Folge den deutschen Supercup. Der 5:0-Sieg war das höchste Ergebnis, das dieser Wettbewerb bislang gesehen hatte. Die Favoritenrolle in der Bundesliga haben die Münchner damit nochmal untermauert. Frankfurt muss mit dem neuen Trainer Adi Hütter noch an der Abstimmung zwischen den Mannschaftsteilen arbeiten, um zum Start der Liga ein besseres Ergebnis zu erzielen.

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