Bayern siegt zum Saisonauftakt

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Bayern gewinnt 1. Saisonspiel gegen Hoffenheim. Bild: Shutterstock

Die 56. Bundesliga-Saison ist eröffnet. Der FC Bayern besiegte am Freitagabend die TSG 1899 Hoffenheim mit 3:1. Den Zuschauern in der Allianz Arena war einiges geboten. Verletzungen und das zweimalige Einschreiten vom Videoassistenten beeinflussten die Partie. Für Niko Kovac war es ein gelungenes Debüt als neuer Cheftrainer.

Bei den Bayern gab es schon vor dem Anpfiff die erste Überraschung. Niko Kovac ließ Mats Hummels und Arjen Robben auf der Bank. Die Innenverteidigung bildeten Niklas Süle und Jerome Boateng, für Robben spielte Kingsley Coman. Nach der ersten Abtastphase zeigte sich vor allem die aggressive Spielweise der Gäste. Gleich drei gelbe Karten sammelten die Spieler von Julian Nagelsmann in den Anfangsminuten. Die Münchner gingen in der 23. Minute verdient in Führung. Nach einer Ecke von Joshua Kimmich entwischte Thomas Müller seinen Bewachern und köpfte zur Führung ein. Fortan war der FC Bayernklar überlegen, verpasste aber das zweite Tor. Kurz vor der Halbzeit dann der Schock für den Rekordmeister. Nico Schulz erwischte Kingsley Coman böse, der Franzose wurde vom Platz geführt. Erst Ende Mai war er von einer schweren Verletzung zurückgekehrt, jetzt könnte er wieder lange ausfallen.

Hoffenheim kommt zurück

Die zweite Hälfte begann zunächst so, wie die erste aufgehört hatte. Bayern kontrollierte die Partie, vergab aber auch Chancen auf das zweite Tor. Hoffenheims Verteidiger Adams hätte eigentlich mehrfach mit Geld-Rot des Feldes verwiesen werden können, doch Schiedsrichter Dankert ließ den Ghanaer trotzdem weiterspielen. In der 58. Minute fiel plötzlich der Ausgleich. Adam Szalai ließ Jerome Boateng stehen und traf mit einem trockenen Schuss. Boateng sah in dieser Szene äußerst schlecht aus. Nach dem 1:1 wurde die TSG mutiger. Die Bayern wirkten verunsichert ob des Gegentreffers. Ein Punkt zum Auftakt war zu wenig für den Rekordmeister. Auch für Niko Kovac hätte das zwischenzeitliche Remis gleich zu Beginn seiner Amtszeit eine Menge Druck bedeutet. Bei der TSG musste Kevin Vogt kurz vor der Schlussphase verletzt raus. Die Münchner mühten sich, doch es dauerte bis zur 79. Minute, ehe sich das Blatt zu ihren Gunsten wendete. Franck Ribery fiel im Strafraum. Havard Nordtveit stellte sich ungeschickt an, Ribery sprang in den Norweger hinein. Ein Elfmeter? Dankert sagte ja.

Aufregung um den VAR

Aus Köln kam kein Hinweis an den Schiedsrichter, dass er sich das Foulspiel noch einmal ansehen solle. Das fehlende Einschreiten war keine glückliche Entscheidung. Ribery holte den Strafstoß zwar geschickt heraus, trotzdem war dieser Elfmeter höchst umstritten. Bei der Ausführung gab es den Impuls aus Köln dann. Lewandowski schoss schwach und Baumann wehrte den Ball ab. Arjen Robben schaltete am schnellsten und erzielte das vermeintliche 2:1. Der Videoassistent hatte aber bemerkt, dass Robben zu früh in den Strafraum gelaufen war. Der Strafstoß wurde wiederholt, diesmal traf Lewandowski. Nach der Führung kam die Sicherheit zurück ins Münchner Spiel. Das 3:1 schien nur noch eine Frage der Zeit. Nach dem Strafstoß in der 82. Minute und den anschließenden Tumulten gab es sechs Minuten Nachspielzeit. In der 91. Minute traf Arjen Robben zur Entscheidung. Die Bayern machten den Sack spät zu und profitierten vom Elfmetergeschenk des Schiedsrichters. Trotzdem ist der Sieg verdient. Hoffenheim konnte die Bayern ärgern, das Pressing aber nicht 90 Minuten lang durchhalten.

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