Bayern und Leipzig im Pokalfinale

Fußball-News
RB Leipzig steht zum ersten Mal im Endspiel des Pokals. Bild: Imago

RB Leipzig und der FC Bayern stehen im Finale des DFB-Pokals. Die Sachsen sicherten sich beim 3:1 gegen den Hamburger SV die erste Finalteilnahme der Geschichte. Rekord-Pokalsieger Bayern München siegte in einem umkämpften Spiel mit 3:2 in Bremen. Das Endspiel wird am 25. Mai im Berliner Olympiastadion ausgetragen.

Leipzig hatte bei der Auslosung das vermeintlich leichteste Los gezogen. Man musste zum Zweitligisten nach Hamburg. Die Hanseaten kämpfen aktuell um den Aufstieg in die Bundesliga und sind weit von ihrer Bestform entfernt. Leipzig dagegen reiste als Tabellendritter an und war dadurch klarer Favorit. RB nahm ab der ersten Spielminute das Heft in die Hand. Der HSV hatte Mühe, die offensivstarken Gäste zu kontrollieren. In der zwölften Minute fiel die frühe Führung durch Yussuf Poulsen. Die Leipziger vergaben in der Folge mehrere Hochkaräter und holten den HSV zurück in die Partie. In der 24. Minute erzielte Bakery Jatta ein Traumtor und glich aus. Nach dem Seitenwechsel spielte der Zweitligist mutig nach vorne, wurde allerdings nicht belohnt. In der 53. Minute lenkte Vasilije Janjicic den Ball ins eigene Tor. Mit dem 2:1 wurden die Leipziger wieder stärker. In der 73. Minute fiel die Entscheidung, als Emil Forsberg vollendete.

Bayern bei starken Bremern

Leipzig feierte mit dem 3:1 den ersten Finaleinzug überhaupt. Für die Bayern stand nur vier Tage nach dem Heimsieg gegen Bremen das nächste Aufeinandertreffen mit Werder auf dem Programm. Im Weserstadion sahen sich die Münchner einer hoffnungsvollen Kulisse gegenüber. Die Bremer zeigte in der Anfangsphase, dass sie unbedingt ins Endspiel wollten. Die Bayern brauchten einige Minuten, ehe sie ihre Ballsicherheit gegen früh anlaufende Bremer zurückgewinnen konnten. Osako in der 19. und Klaassen in der 23. Minute vergaben gute Gelegenheiten für den SVW, ehe Bayern die Kontrolle übernahm. In der 36. Minute erreichte Thomas Müller einen eigentlich ungefährlichen Ball und brachte ihn auf artistische Art und Weise in die Mitte. Vom Pfosten sprach die Kugel zu Robert Lewandowski, der zum 1:0 einschieben konnte. Nach der Halbzeitpause wollten die Münchner das Spiel entscheiden. Nach einigen guten Chancen war es Thomas Müller, der jubeln durfte. In der 63. Minute fiel das 2:0.

Umstrittener Elfmeter

In der Folge hätten die Bayern die Partie endgültig entscheiden können, doch die Gelegenheiten blieben ungenutzt. Plötzlich kam Werder zurück ins Spiel. In der 74. Minute schoss Osako das 1:2. Die Bayern hatten den Anschlusstreffer noch nicht einmal realisiert, da stand es 2:2. Rashica traf nach einem Sololauf und ließ das Weserstadion jubeln. Nur drei Minuten später sorgte ein sehr umstrittener Elfmeterpfiff für die Entscheidung. Kinsley Coman kam im Laufduell mit Theodor Gebre Selassie zu Fall. Der leichte Kontakt war für Daniel Siebert ausreichend, der Videoassistent schaltete sich nicht ein. Trotz wütender Proteste wurde der Strafstoß von Robert Lewandowski ausgeführt, der problemlos seinen zweiten Treffer erzielte. Die Bayern hatten im Anschluss noch hundert prozentige Gelegenheiten, doch James und Lewandowski ließen sie ungenutzt. Das 3:2 für die Münchner ist spielerisch verdient. Der Elfmeter wurde nach dem Spiel von beiden Seiten diskutiert, vor allem die Bremer fühlten sich um ihre Finalchance betrogen.

Kommentare

Hier haben Sie die Möglichkeit den Artikel zu Kommentieren bzw. einen Erfahrungsbericht zum Anbieter zu hinterlassen. Bitte beachten Sie die Netiquette.

Odds correct at time of publishing

© Copyright 2019 Sportwette.net