Bayern und Leverkusen starten in die Champions League

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Bayern trifft auch Roter Stern Belgrad, Leverkusen auf Lokomotive Moskau. Bild: Paimages

Bayern München und Bayer Leverkusen starten in die Gruppenphase der Champions League. Beide Mannschaften haben relativ leichte Aufgaben in ihren Heimspielen vor der Brust. Die Münchner treffen auf Roter Stern Belgrad. Für die Werkself kommt es zum Aufeinandertreffen mit Lokomotive Moskau. Zwei Siege sind fest eingeplant.

Am Mittwoch um 21 Uhr ist Anpfiff in der Allianz sowie der BayArena. Dem FC Bayern hatte die Auslosung vor einigen Wochen eine relativ einfache Gruppe beschert, allerdings mit einem Topgegner. Der deutsche Meister trifft auf Tottenham, Olympiakos Piräus und die Serben, die zum Auftakt nach München kommen. Die vergangenen 15 ersten Gruppenspiele konnten die Münchner gewinnen. Gegen Roter Stern soll das 16. folgen. Die Bayern sind der haushohe Favorit. Für einen ungefährdeten Sieg möchte man schnell in Führung gehen. „Das ist eine sehr erfahrene Mannschaft, deren fußballerische Qualität man nicht unterschätzen darf. Wir sollten so schnell wie möglich ein Tor erzielen oder aber geduldig bleiben, um die Lücke zu finden.“, rät Trainer Nik Kovac. Verzichten müssen die Münchner auf Leon Goretzka und David Alaba, alle anderen Spieler sind fit. Ob Kovac erneut Jerome Boateng eine Chance gibt oder Philippe Coutinho von Beginn an ranlässt, ist noch unklar.

Ziel Halbfinale

Nachdem man letztes Jahr im Achtelfinale am späteren Champion aus Liverpool scheiterte, soll 2020 mindestens das Halbfinale herausspringen. Neben den 15 Auftaktsiegen beeindruckten die Bayern zum Start in die internationale Saison stets mit Torhunger. 35 Tore fielen in den letzten 15 Partien, dazu kassierte man in den vergangenen sechs Jahren kein Gegentor zum Auftakt. Der Außenseiter aus Belgrad wird es schwer haben, gegen den deutschen Rekordmeister bestehen zu können. Ein Wiedersehen gibt es mit dem ehemaligen deutschen Nationalspieler Marko Marin, der Belgrads stärkster Akteur ist. Bayer Leverkusen startet ebenfalls gegen den einfachsten Gruppengegner. Mit Juventus Turin und Atletico Madrid hat man zwei absolute Topmannschaften zugelost bekommen. Oberstes Ziel der Werkself: Den dritten Platz sicher haben. Dafür benötigt man unbedingt zwei Siege gegen Lokomotive Moskau. Den ersten Erfolg gegen die Russen soll es zum Auftakt vor heimischem Publikum geben.

Leverkusen muss starke Defensive knacken

Bauen will Leverkusen dabei auf die starke Offensive, die allerdings in den vergangenen zwei Bundesligaspielen nicht getroffen hat. Gegen Lokomotive erwartet man eine starke Defensivarbeit. Mit dabei: Der langjährige Schalker Benedikt Höwedes. „Die Ansage ist deutlich. Wir müssen morgen gewinnen. Das ist halt so. Das wäre aber auch so, wenn wir gegen eine der anderen beiden Mannschaften gespielt hätten. Das wird nicht einfach. Darauf müssen wir uns einstellen. Wir müssen darauf eine Antwort haben, wie wir durch diese Mauer von Verteidigern durchkommen. Das wird auch morgen so sein.“, warnt Trainer Peter Bosz. Seine Mannschaft hat Probleme, wenn sich der Gegner aufs Verteidigen konzentriert und durch eigene Konter zum Erfolg kommen will. Gegen Moskau muss ein Sieg gelingen, egal wie. Nur mit zwei Dreiern gegen Lokomotive haben die Leverkusener die Chance, den beiden großen Favoriten wider Erwarten ein Bein stellen zu können. Alles andere als zwei Siege vom FCB und Bayer Leverkusen wären eine klare Enttäuschung zum Königsklassen-Auftakt.

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