Benjamin Pavard vor dem Absprung

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Pavard könnte für sehr viel Geld verkauft werden. Bild: Shutterstock

Stuttgarts Innenverteidiger Benjamin Pavard steht möglicherweise vor einem Wechsel. Der Franzose, der auch bei der WM dabei sein wird, möchte unbedingt Champions League spielen und vermeidet ein Bekenntnis zum VfB. Der FC Bayern und Borussia Dortmund sollen am 22-Jährigen interessiert sein. Entschieden wird wohl erst nach der WM.

Pavard war nach dem Stuttgarter Abstieg 2016 zum VfB gekommen und nach kurzer Eingewöhnungsphase gesetzt in der Defensive. Nach dem sofortigen Wiederaufstieg zeigte der Franzose seine ganze Klasse. Er verpasste keine einzige Spielminute und war einer der besten Verteidiger der Saison. Mit seinen Abwehrkollegen verhalf er dem VfB zur zweitbesten Defensive der Liga hinter Meister Bayern München. Stuttgarts Sportdirektor Michael Reschke ließ nach der Saison verlauten, Pavard werde definitiv nicht verkauft werden. Der Innenverteidiger, der auch außen sowie im defensiven Mittelfeld spielen kann, nimmt an der WM in Russland teil. Frankreich lässt viele international bekannte Topstars zuhause, ein großes Kompliment für den jungen Pavard, dass er im Kader steht. Die Teilnahme an der WM kann für den VfB allerdings zum Problem werden. Sollten namhafte Klubs auf Pavard aufmerksam werden und wären bereit, eine hohe Summe zu zahlen, wird auch Reschke überlegen.

Interessenten aus der Bundesliga

An Interessenten soll es schon vor Beginn der Weltmeisterschaft nicht mangeln. Angeblich zeigt der FC Bayern Engagement, den Franzosen unter Vertrag zu nehmen. Sollte Jerome Boateng den Verein verlassen, würden die Münchner wohl einen Ersatz verpflichten wollen. Fraglich ist allerdings, ob sie für einen jungen, international unerfahrenen Innenverteidiger 50 Millionen oder gar mehr ausgeben. Reschke hat bereits erklärt, bei 30 oder 40 Millionen nicht einmal Gespräche zu führen. Auch für den zweiten Interessenten käme die Ablöse wohl nicht in Frage. Borussia Dortmund wird wohl Sokratis transferieren, als Nachfolger wird unter anderem Benjamin Pavard gehandelt. Die geforderte Summe werden aber wohl auch die Dortmunder nicht bezahlen wollen. Angebote aus dem Ausland sind abhängig vom Auftritt Pavards bei der WM. Mit dem VfB nimmt der Franzose nächste Saison nicht am europäischen Geschäft teil. Genau davon aber träumt Pavard. Die Teilnahme an der Champions League scheint den 22-Jährigen von einem Wechsel zu überzeugen.

Kein Bekenntnis zum VfB

„Ich kann es nicht versprechen. Denn wenn ich verspreche, dass ich in Stuttgart bleibe, und es dann nicht tue, werden mich die Fans auf dieser Welt nicht mehr mögen. Aber ich will Champions League spielen, ganz klar. Das verstecke ich auch nicht. Jetzt steht erstmal die WM an. Wir haben unsere Ideen. Es geht dabei um die Königsklasse. Wir möchten uns nicht unter Druck setzen lassen und schnell entscheiden“. Ein Bekenntnis zum VfB Stuttgart klingt anders. Trotz dieser Aussagen scheint der VfB überhaupt nicht an einem Verbleib zu zweifeln. „Wir sind null Komma null an einem Verkauf interessiert. atürlich ist uns bewusst, dass Benjamin in der Zukunft bei einem Top-Klub landen wird. Zur neuen Saison aber halt noch nicht“, so Sportdirektor Michael Reschke. Bietet nach der WM ein Topverein eine Summe weit über 50 Millionen, dürften die Stuttgarter vermutlich doch bereit sein, Gespräche zu führen.

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