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bet-at-home: 18 Millionen Euro für Trikotsponsoring bei Hertha

Es beinahe danach aus, als müsste Hertha BSC ohne einen Trikotsponsor in die neue Saison starten, doch nun hat sich ein bereitwilliges Unternehmen gefunden. Nachdem die Deutsche Bahn den Sponsoring-Vertrag nicht verlängert hatte, wird ab der kommenden Saison das Logo von bet-at-home die Brust der Herthaner schmücken.

Die Verantwortlichen beim Berliner Sportclub hatten seit Monaten nach einem Nachfolger der DB gesucht. Wie die BZ berichtet, haben die Berliner nun einen Trikotsponsor gefunden. Demnach werde der Sportwetten-Anbieter bet-at-home neuer Hauptsponsor der Herthaner. Zwar wurde bisher kein Vertrag unterschrieben, eine Einigung stehe jedoch kurz bevor. Lediglich einige kleinere Details seien noch unklar.

Bet-at-home wird neuer Hauptsponsor von Hertha

Bet-at-home wird der neue Hauptsponsor von Hertha BSC und hat zu diesem Zweck eine ordentliche Summe auf den Tisch gelegt. Laut Medienberichten habe man sich auf eine Partnerschaft über drei Jahre geeinigt, wobei für jede Saison 18 Millionen Euro an den Berliner Sport Club bezahlt werden – 18 Millionen Euro, die Hertha gut gebrauchen kann. Womöglich möchten die Berliner noch Investitionen auf dem Transfermarkt vornehmen, Gehälter von bestehenden Spielern müssen bezahlt werden und die Verwaltung des Berliner Olympiastadions kostet ebenfalls ein paar Taler.

Bet-at-home ist bereits seit dem Jahr 1999 als Wettanbieter aktiv und wurde damals in Österreich gegründet. Mittlerweile befindet sich deren Hauptsitz auf Malta und mehr als vier Millionen registrierte Nutzer können vorgewiesen werden. Der Wettanbieter gehört zu den bekanntesten und gleichzeitig größten Anbietern auf dem Markt. Mit dem Sponsoring bei Hertha BSC erhofft man sich einen weiteren Anstieg der Popularität. Der neue Hauptsponsor verdrängt damit den Konkurrenten X-TiP, der bisher als Exklusiv-Partner aktiv war. Zwar könnte X-TiP von seinem „Matching-Right“ Gebrauch machen, dafür müsste man bet-at-home jedoch überbieten.

Hertha gewinnt mit dem Geld vor allem auch Planungssicherheit. Es könnte zwar sein, dass der Verein noch einen Spieler verpflichtet, das Geld war jedoch fest eingeplant, um sämtliche Kosten zu decken.

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Autor Mark Weber

 

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