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BlackOutTuesday im Sport: Statement gegen Rassismus

Von Benjamin am

Blackout Tuesday im Sport

Normalerweise sollten Sport und Politik im Idealfall strikt voneinander getrennt werden. In besonderen Situationen allerdings verpflichtet die Anziehungskraft der Sportwelt diese dazu, ein Statement abzugeben. So auch aktuell. Am sogenannten BlackOutTuesday haben am gestrigen Dienstag zahlreiche Sportler und Sportvereine daran erinnert, dass alle Menschen gleich behandelt werden sollten.

Der Grund für diesen eigentlich schönen Schulterschluss ist ein trauriger. In den Vereinigten Staaten ist ein farbiger Mitbürger ums Leben gekommen, nachdem dieser offenbar von Polizisten zunächst wegen einer Nichtigkeit kontrolliert wurde. Der Vorfall hat in den gesamten USA für massive Proteste gesorgt.

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BlackOutTuesday: Sportwelt schweigt für einen Tag

Der 46-jährige US-Amerikaner George Floyd wurde bei einem Polizeieinsatz in den USA getötet, das Video von dem Vorfall sorgte für massives Aufsehen. In den gesamten USA brach eine Welle der Entrüstung aus, welche die Polizei bzw. Behörden wieder einmal mit rassistischen Vorwürfen in Verbindung bringt. Längst nicht das erste Mal. Allerdings das erste Mal, dass die Lage derart eskaliert. Mehr als 20 Bundesstaaten haben aufgrund der Unruhen und Proteste den Notstand ausgerufen und die Nationalgarde zu Hilfe gerufen.

Für einen ganz eigenen Protest sorgte am gestrigen Dienstag die internationale Sportwelt. Diese beteiligte sich am BlackOutTuesday, mit dem ein klares Statement gegen Rassismus gesetzt werden soll. Zahlreiche Sportvereine, Clubs und Verantwortliche verzichteten auf die üblichen Posts in den sozialen Netzwerken und teilten stattdessen ein schwarzes Bild oder wichtige Botschaften. Der Gedanke: In diesen Tagen soll der Fokus auf den Stimmen liegen, die gehört werden müssen. Man hält sich daher zurück und lässt die zu Wort kommen, die eine wichtige Botschaft verbreiten wollen.

Fragwürdige Haltung des DFB nach Trikot-Statements

Bereits am letzten Bundesliga-Spieltag setzten einige Kicker noch einmal ein ganz eigenes Zeichen. Jadon Sancho vom BVB trug unter seinem Trikot ein T-Shirt mit der Aufschrift: „Justice for George Floyd“. Der Schalker Weston McKennie trug den Schriftzug auf seiner Armbinde. Und der Gladbacher Marcus Thuram protestierte mit einem Kniefall. Das Problem: Der DFB verbietet derartige politische Statements auf den T-Shirts der Profis. Zumindest mit den Aktionen von Weston McKennie und Jadon Sancho werden daher vom DFB-Kontrollausschuss genauer überprüft. Wie es heißt, hat sich der Ausschuss bereits mit der Bitte um Stellungnahme an die Kicker gewandt.

Offenbar droht den beiden allerdings keine Strafe. Hans E. Lorenz, der Vorsitzende des DFB-Sportgerichts, erklärte gegenüber der „Bild“, dass er keinen Zweifel daran habe, dass dieses Thema im Ausschuss mit dem nötigen Augenmaß behandelt werde. Es sieht also danach aus, als würden Sancho und McKennie lediglich eine Verwarnung erhalten.

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