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Bleibt Dresden wegen Corona-Fehlalarm in der 2. Bundesliga? DFL lehnt Dynamo-Antrag ab!

Von Michael am

Dynamo Dresden stieg ab. Ist ein Corona-Fehlalarm Schuld

Sportlich, daran besteht kein Zweifel, ist Dynamo Dresden abgestiegen. Doch beim Fußball gilt es einen fairen Wettbewerb zu gewährleisten. Für die Clubs sollten daher gleiche Voraussetzungen gelten. Und dies war, seien wir mal ehrlich, nicht der Fall. Wegen Covid-19 mussten die Dresdener über zwei Wochen länger pausieren, als die anderen Zweitligaclubs. Was folgte war ein Marathon. Der Ostclub musste innerhalb weniger Wochen alle drei Tage ran. Regeneration? Fehlanzeige! Und der Rückstand auf das rettende Ufer vergrößerte sich, ohne das Dresden anfangs einzugreifen vermochte. Kürzlich hat die SG Dynamo Dresden die DFL kontaktiert. Angeblich sollen die Corona-Tests bei den betroffenen Spielern nur ein Fehlalarm gewesen sein.

Bleibt Dresden deshalb in der 2. Bundesliga. Mit diesem Hintergedanken haben die Verantwortlichen zumindest einen Antrag gestellt. Ziel ist eine Abstimmung der Clubs. Diese hat eine Aufstockung der 2. Liga zum Ziel. Neben den Dresdener sollen auch die ebenfalls abgestiegenen Wiesbadener in der dann 20 Mannschaften fassenden Liga verbleiben dürfen. Im Gegenzug würde Dynamo sogar auf einen Teil der Fernsehgelder verzichten, damit den anderen Clubs kein finanzieller Nachteil entsteht. Doch wie weit hergeholt und wie nachprüfbar ist die Geschichte mit den Fehlalarmen bezüglich Covid-19 bei Dresden.

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DFL stellt Antrag von Dynamo Dresden gar nicht zur Abstimmung

Am vergangenen Donnerstag gab es auf Seiten der DFL eine außerordentliche Sitzung. Gesprächsthema war eine vermeintliche Abstimmung der Clubs aus der zweiten Bundesliga bezüglich eines Verbleibs von Dynamo Dresden und die damit verbundene Aufstockung auf 20 Teams – samt SV Wehen Wiesbaden. Die Dresdener hatten einen entsprechenden Antrag eingereicht. Schon am 17. Juli nahmen Verantwortliche von Dynamo Gespräche mit der Deutschen Fußball Liga auf. Anfang August pochte die SG auf eine Entscheidung in der nächsten Mitgliederversammlung.

Als Begründung führten die Dresdener vermutlich falsche Corona-Testergebnisse an. War wirklich ein Fehlalarm Schuld, dass Dynamo erst mit zwei Wochen Verzögerung ins Geschehen eingreifen konnte? Immerhin sollten gleich vier Spieler der Mannschaft betroffen sein. Innerhalb der Testreihen am 2., 8. und 20. Mai gab es positive Ergebnisse bei den Untersuchungen. Dresden spricht von „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“ davon, dass es sich um Falschmeldungen gehandelt hat.

Doch die DFL sieht keine stichhaltigen Belege dafür, dass ein Fehlalarm vorgelegen haben könnte. Wegen der dünnen Beweislast und weil die DFL daher von einer Ablehnung des Antrags ausgeht, kommt dieser gar nicht erst zur Abstimmung. Die Reaktion von Seiten der Dresdener ist entsprechend aufgebracht: „Die Begründung der DFL ist für die SGD nicht nachvollziehbar und verkennt wesentliche Aspekte unserer Position.“ Geschäftsführer Michael Born legt nach: „Es ist unverständlich, dass die sportliche Integrität des Wettbewerbs in der 2. Bundesliga offenbar keinerlei Rolle spielt.“ Tatsächlich behält sich die SG Dynamo Dresden bezüglich des weiteren Vorgehens rechtliche Schritte offen.

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