BVB: Aubameyang gegen Stuttgart aus dem Kader gestrichen

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Aus dem Kader gekickt: Aubameyang spielt beim VfB nicht. Bild: Shutterstock

Pierre-Emerick Aubameyang ist gewiss kein Kind von Traurigkeit und in der Vergangenheit schon das eine oder andere Mal durch zumindest fragwürdige Aktionen aufgefallen. Der große Vorteil des Gabuners: Da seine Leistungen stimmten, hatten die kleinen „Extrawürste“ nur selten Folgen. Jetzt ist es aber anders – und so setzt Coach Peter Bosz inmitten der BVB-Krise ein klares Zeichen.

Wie mehrere Medien berichten, habe sich Aubameyang am Donnerstg beim Abschlusstraining um gut 20 Minuten verspätet. Das habe für Peter Bosz gereicht, um den Gabuner wegen einer Disziplinlosigkeit aus dem Kader für das Spiel gegen den VfB Stuttgart zu werfen. Der BVB bestätigte die Entscheidung wenige Zeit später auf seinem offiziellen Twitter-Account. Der Torschützenkönig der letzten Bundesliga-Saison erklärte gegenüber der „Bild“-Zeitung, dass er die Entscheidung des Trainers nicht nachvollziehen könne. Bereits in der Vergangenheit hatte Aubameyang immer wieder für Diskussionen gesorgt, zuletzt durch einen Shopping-Trip nach Mailand – obwohl Ex-Trainer Thomas Tuchel hierfür ausdrücklich ein Verbot aussprach.

Gabuner räumt Fehler in der Vergangenheit ein

In den Augen des BVB-Stürmers sind die Shopping-Tour und die jetzige Entscheidung allerdings zwei vollkommen verschiedene Paar Schuhe. „Nach Mailand konnte ich die Strafe und Suspendierung verstehen, weil ich gegen eine Ansage verstoßen habe. Dieses Mal verstehe ich es wirklich nicht. Ich wollte nicht zu spät kommen“, wird Aubameyang von der „Bild“ zitiert. Die Personalentscheidung von Peter Bosz wird also sicherlich noch ein paar Tage für Diskussionen sorgen – vor allem dann, wenn der BVB möglicherweise gegen den VfB Stuttgart (17. November 2017) um 20.30 Uhr ein schlechtes Spiel abliefern sollte. Bereits jetzt ist klar, dass Bosz mit seiner Entscheidung ein enorm hohes Risiko eingeht, zumal Aubameyang immer wieder mit Wechselgerüchten in Verbindung gebracht wird. Und der BVB auf die Treffer seines Top-Stürmers angewiesen ist. Immerhin stellt die Borussia mit 28 Toren die beste Offensive der Bundesliga.

Kurve beim BVB zeigt nach unten

Auf der anderen Seite kann die Entscheidung für Bosz aber auch goldrichtig gewesen sein. Genau jetzt, wo der BVB in einer denkbar schlechten Phase der Entwicklung steckt, ist eine solche Entscheidung ein wahres Statement. Und sie zeigt: Keiner der Kicker kann sich seinen Einsätzen sicher sein. Zuletzt hatte der BVB in der Bundesliga innerhalb von wenigen Wochen die Tabellenspitze verspielt und steht mittlerweile sechs Punkte hinter dem FC Bayern – und auch RB Leipzig ist mit derzeit 22 Punkten noch vor „Schwarz-Gelb“ auf dem Tableau zu finden. Dortmund konnte lediglich eines der letzten sieben Spiele gewinnen. Neben dem Pokalerfolg gegen Magdeburg gab es aber speziell international und in der Bundesliga einige enttäuschende Ergebnisse. Darunter ein 2:3 zuhause gegen Leipzig, ein 1:1 zuhause eggen Nikosia, ein 1:3 gegen die Bayern und ein 2:4 bei Hannover 96.

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