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Bremen gewinnt Nordderby: HSV auch unter Labbadia torlos

Der Hamburger SV hatte erst kürzlich Bruno Labbadia als neuen Trainer verpflichtet, der mit aller Kraft versuche soll, den HSV vor dem Abstieg zu bewahren. Am Sonntag stand das große Nordderby gegen Werder Bremen auf dem Plan. Aus der Krise konnte Labbadia sein neues Team jedoch nicht führen.

In einem recht ausgeglichenen Spiel mit wenigen Höhepunkten konnte sich am Ende Werder Bremen gegen Hamburg durchsetzen. Die Hamburger spielten vor allem die erste Halbzeit gut mit und erarbeiteten sich einige wenige Torchancen. In der zweiten Halbzeit übernimmt dann Werder Bremen die Rolle der aktiveren Mannschaft und kurz vor Schluss kommt es zu einer kritischen Szene im Strafraum. Der Hamburger Verteidiger Valon Behrami zieht Zlatko Junuzovic zu Boden, sieht die Rote Karte und Schiedsrichter Wolfgang Stark zeigt auf den Punkt. Franco Di Santo tritt an und versenkt den Ball zum 1:0-Endstand.

Werder Bremen sichert sich drei Punkte gegen Hamburg

Werder Bremen rangiert nach dem Sieg gegen den Hamburger SV auf dem siebten Platz der Tabelle, galt für den Tabellenletzten allerdings als schlagbare Truppe. Werder-Coach Viktor Skripnik hatte sein Team im Vergleich zur 2:3-Niederlage beim VfB Stuttgart gleich auf fünf Positionen umgestellt. Bruno Labbadia nahm als neuer Trainer des HSV hingegen etwas weniger Veränderungen vor. Notgedrungen spielte Slobodan Rajkovic für den rotgesperrten Johan Djourou und für Marcelo Diaz rückte Zoltan Stieber ins Team. Eine gewisse Ordnung konnte man beim Hamburger SV vor allem in der ersten Halbzeit erkennen. Man ließ Bremen nur wenig Raum für Angriffe und konzentrierte sich auf die Verteidigung.

Dementsprechend ging nach vorne jedoch wenig bei den Gästen. Der Ballbesitz des HSV lag Mitte der ersten Halbzeit bei nur 35 Prozent und so ist es David Selke, der schon vor dem Pausenpfiff eine große Chance zur Führung der Bremer hatte. Freistehend traf er den Ball nicht korrekt, sodass das Leder weit über dem Tor landet. In der zweiten Halbzeit ist das Spiel verstärkt durch Kampf geprägt, die meisten Zweikämpfe gewinnt jedoch Werder Bremen. In der 83. Minute bekam Werder einen Elfmeter, den Di Santo souverän einnetzt. Eine Reaktion war beim HSV nicht weiter zu erkennen – lediglich Trainer Bruno Labbadia rannte für einen Moment die Außenlinie hoch und runter.

HSV-Abstiegskampf geht gegen Augsburg weiter

Während Bremen seinen 500. Heimerfolg der Bundesliga-Geschichte einfahren konnte und der Klassenerhalt so gut wie sicher ist, stehen die Hamburger ganz unten im Tabellenkeller. Noch immer sind zum 14. Platz jedoch nur vier Punkte Abstand – verloren ist daher noch nichts. Hamburg bekommt es in der nächsten Woche mit dem FC Augsburg zu tun – einem ähnlichen Kaliber wie Bremen. Laut den Wettquoten ist Hamburg im eigenen Stadion leichter Favorit der Partie. Mit einer Quote von 2.50 möchte man einen Sieg holen, während Augsburg mit 2.80 gewinnt. Ein Unentschieden würde mit einer Quote von 3.30 belohnt werden.

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Autor Mark Weber

 

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