Bremen: Schnappt sich Werder Pascal Köpke?

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Pascal Köpke zu Werder: eine echte Option? Bild: Shutterstock

Die Bremer sollen bereits zur Rückrunde an Pascal Köpke interessiert sein, der bislang in der 2. Liga für Aue auf Torejagd geht. Der Sohn des DFB-Torwarttrainers Andreas Köpke könnte aber auch erst zur neuen Saison kommen, wenn beim SVW einige Verträge nicht verlängert werden und ein Platz im Sturm frei sein sollte.

Ob Köpke die Veilchen aus Aue aber überhaupt verlassen will, ist fraglich. Für die Erzgebirgler war der Stürmer in den letzten Spielzeiten stets die Lebensversicherung. Nachdem Köpke die Jugend beim Club in Nürnberg und anschließend 2 Jahre in Unterhaching bei der Spielvereinigung verbracht hatte, wechselte er im Sommer 2015 zum Karlsruher SC. Das Kapitel KSC aber erledigte sich nach nur einem halben Jahr, denn in der Hinrunde kam er lediglich zu 4 Kurzeinsätzen. Auf Leihbasis ging Köpke nach Aue in Liga 3, wo er auch auf Anhieb einschlug. 10 Tore in 14 Spielen sprechen eine deutliche Sprache, Lohn war der Aufstieg in die 1. Liga. In der Saison 2016/17 bewies der Stürmer, dass er definitiv die Qualitäten für die Liga hat. In 33 Spielen erzielte er 10 Tore und legte 3 weitere auf. Aue, als 14. den Klassenerhalt gerade so geschafft, erzielte insgesamt lediglich 37 Treffer, fast ein Drittel ging also auf das Konto von Köpke. Sein Ex-Verein Karlsruhe dagegen stieg sang und klanglos als Letzter ab.

Möchte Köpke wirklich weg aus seinem gewohnten Umfeld?

Dass Köpke sich im Erzgebirge wohlfühlt, ist kein Geheimnis. Auch seine sportlichen Erfolge in der Mannschaft zeigen: Hier passen Umfeld und Entwicklung zusammen. In der laufenden Saison zeigt sich Köpke bislang mehr als Vorbereiter. 6 Treffer legte er für seine Kollegen auf, 3 erzielte er selbst. Mit Aue steht Köpke im Moment auf Rang 13 der Tabelle, die Zeichen stehen erneut auf Abstiegskampf. Durch seine starke Trefferquote weckt der Stürmer Begehrlichkeiten im deutschen Oberhaus, die ihn sicher nicht kaltlassen. Sollte Pascal Köpke wirklich an einem Wechsel interessiert sein, scheint das eher für Sommer 2018 realistisch. Schwer vorstellbar, dass er bereits Ende Januar zu den Werderanern gehen möchte, ohne zu wissen, wie der Verein mit den Offensivspielern für die neue Saison plant. Da auch Werder im Abstiegskampf steckt, wären jetzige Wechselgedanken wohl noch etwas früh.

Passt er zu Werder?

Die Personalfrage in Bremens Offensive wird sich erst zur neuen Saison klären, wenn klar ist, ob die Liga gehalten werden konnte und die Spieler ihre Leihen oder Verträge erfüllen. Hajrovic, Aron, Manneh oder Belfodil gelten bislang nicht als sichere Kandidaten für die Saison 2018/19, auch, weil Werders Verbleib in der Liga nach aktuellem Stand nicht gesichert ist. Fakt ist aber: Mit Kruse, Bartels, Kainz und Eggestein verfügt Werder über einige starke Offensivkräfte. Ein Wechsel Köpkes im Winter dürfte als nahezu ausgeschlossen gelten, da die Bremer Kaderplanung noch keine Infos darüber geben kann, wie die Zukunft aussieht. Hält Werder im Mai die Klasse, ist es gut möglich, dass sich Frank Baumann mit den Verantwortlichen aus Aue zusammensetzt und, bei einem Interesse Köpkes, über einen möglichen Wechsel diskutiert. Spielerisch könnte er durchaus mit Kruse und Bartels harmonieren.

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