Bremen siegt in letzter Sekunde

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Bremen siegt in Frankfurt. Bild: Shutterstock

Die Fans erwarteten Spannung im Duell zwischen Eintracht Frankfurt und Werder Bremen. Diese Erwartung wurde erfüllt, denn die Partie hielt einige Aufreger sowie einen späten Sieger bereit. Der Videoschiri griff ein, ein Spieler flog vom Platz und ein Torhüter musste verletzt ausgewechselt werden. Der entscheidende Treffer fiel in letzter Sekunde.

Die Anfangsphase des Spiels war hart umkämpft. Bremens Neuzugang Nuri Sahin stand noch nicht im Kader. Der ehemalige Dortmunder nahm nach seinem Wechsel in letzter Minute nicht am Abschlusstraining des SV Werder teil und blieb folglich in Bremen. Bei den Frankfurtern stand Rückkehrer Kevin Trapp unmittelbar nach seiner Ankunft in Hessen direkt wieder im Tor. Beide Teams kamen zu guten Gelegenheiten. Die Führung fiel dann für die Werderaner und sorgte für Diskussionsbedarf. Maximilian Eggestein bediente Yuya Osako und der Japaner traf zum 1:0. Dieser Treffer wurde allerdings zurückgepfiffen, die Unparteiischen hatten eine vermeintliche Abseitsstellung gesehen. Der Videoassistent aber sah sich die Szene noch einmal an und entschied zurecht auf Tor. Bremen ging mit der insgesamt verdienten Führung in die Schlussphase der ersten Hälfte. Mit elf gegen elf endeten die ersten 45 Minuten aber nicht.

Platzverweis und Verletzungen

Nach einem Gerangel im Mittelfeld hatte Frankfurts Jetro Willems seine Nerven nicht im Griff. Der Holländer schlug seinem Gegenspieler ins Gesicht und sah folgerichtig Rot. Die Bremer Führung war gleichzeitig auch der Halbzeitstand. Nach der Pause drängte die SGE auf den Ausgleich. Obwohl sie mit einem Mann weniger agieren mussten, kämpften sie um jeden Ball und erarbeiteten sich einige Ausgleichschancen. Nur neun Minuten dauerte es, bis der verdiente Ausgleich fiel. Augustinsson spielte eine viel zu kurze Rückgabe auf seinen Torhüter Pavlenko. Gacinovic erwischte den Ball und wollte ihn am Bremer Schlussmann vorbeilegen. Pavlenka erwischte den Frankfurter Angreifer und es gab den berechtigten Strafstoß für die Hausherren. Bis zur Ausführung dauerte es jedoch. Der Schlussmann des SVW bekam Gacinovics Ellenbogen ab, war kurz bewusstlos und wurde schließlich vom Platz getragen. Für ihn kam der erst 18-jährige Luca Plogmann ins Spiel, der eigentlich Bremens fünfter Torhüter ist. Haller verwandelte den Strafstoß sicher.

Später Lucky Punch

Fortan drängten die Frankfurter auf die Führung. Bremen aber hielt mit einem Mann mehr gut dagegen. Erst in den letzten 15 Minuten zeigte Werder wieder das Bestreben, unbedingt als Sieger vom Platz gehen zu wollen. Bei der Eintracht merkte man die schwindenden Kräfte. Kevin Trapp rettete ein ums andere Mal, sodass es lange 1:1 stand. Auf Grund der langen Behandlungspause von Pavlenka gab es sieben Minuten Nachspielzeit. In der letzten Minute des Spiels bekam Bremen noch einen Freistoß zugesprochen. Milot Rashica legte sich den Ball zurecht und sorgte für grenzenlosen Jubel bei den Bremern. Der Sieg ist insgesamt verdient, die Werderaner hatten am Ende ein Chancenplus und profitierten von der Überzahl. Neben Torhüter Pavlenka mussten auch Gacinovic und Salcedo verletzt ausgewechselt werden. Diese beiden Verletzungen und die rote Karte verhinderten ein stärkeres Frankfurt. Die SGE geht nun mit drei, Bremen mit vier Punkten aus zwei Spielen in die Länderspielpause.

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