Bundesliga 2017/18 ist gespielt

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Sommerpause für den deutschen Fußball. Bild: Shutterstock

Die 55 Spielzeit der Fußballbundesliga ist entschieden. Ausgespielt wird nur noch die Relegation zwischen dem VfL Wolfsburg und Holstein Kiel. Meister, europäische Teilnehmer und Absteiger stehen fest. Während der FC Bayern den sechsten Titel in Folge feiert, muss der HSV das erste Mal der Geschichte in die zweite Liga absteigen.

Die Meisterschaft der Münchner Bayern kam nicht überraschend. Nachdem Carlo Ancelotti im September beurlaubt wurde, brachte Jupp Heynckes den Spaß und das Selbstvertrauen wieder zurück an die Isar. Vizemeister wurden die Schalker, Domenico Tedesco verstand es in seiner ersten Saison, sein defensives Konzept aufzubauen. Für die Superstarter aus Dortmund begann nach der Anfangseuphorie schon kurze Zeit später der Unmut. Die Tabellenführung waren die Schwarz-Gelben bald los und richtig erholen konnten sie sich bis zum Ende nicht mehr. Mit Platz vier gelang immerhin das Minimalziel der Champions-League-Qualifikation. Die direkte Teilnahme verspielte der BVB am letzten Spieltag in Hoffenheim. Die TSG verdient sich die Königsklasse durch einen starken Schlussspurt. In der Europa League treten Bayer Leverkusen und RB Leipzig an. Leverkusen verpasste Platz vier nur um zwei Treffer, auch RB ist mit dem sechsten Platz nicht ganz zufrieden.

Zufriedenheit im Mittelfeld

Der VfB Stuttgart zählt zu den positiven Überraschungen der Saison. Als Tayfun Korkut den Verein übernahm, plagten die Schwaben noch Abstiegsängste. Fortan aber verlor der VfB nur noch ein einziges Mal und schaffte Platz sieben. Gewinnt der FC Bayern den Pokal gegen Frankfurt, spielt auch Stuttgart europäisch. Die Eintracht verschenkt Europa nach einer starken Hinrunde am letzten Spieltag, nur ein Pokalsieg kann den Hessen noch helfen. Auch für Mönchengladbach ist Platz neun eine Enttäuschung, die Elf von Dieter Hecking spielte ohne Konstanz. Die Plätze zehn bis 13 zeigen Zufriedenheit bei den Klubs. Hertha geriet als Zehnter nie in Abstiegsnöte, Werder Bremen als Elfter spielte sich in der Rückrunde in einen Rausch und hatten bald nichts mehr mit dem Abstieg zu tun. Auch der FC Augsburg freut sich über eine gelungene Saison. Als Absteiger gehandelt, hielten sich die bayrischen Schwaben über 34 Spieltage souverän in der Liga. Hannover wird als Aufsteiger 13. und musste nur kurz zittern.

Abstiegskampf bis zum Schluss

Mainz, Freiburg, Wolfsburg, Hamburg und Köln spielten um den Klassenerhalt. Für die Freiburger sah es lange sorgenfrei aus, am Ende mussten sie dennoch bis zum letzten Spieltag kämpfen und sicherten sich Platz 15. Mainz schaffte den Klassenerhalt auch erst in der Schlussphase. Dank starkem Schlussspurt und Siegen gegen Leipzig und Dortmund bleiben die 05er als 14. in der Bundesliga. Der 1. FC Köln war für viele bereits nach der Hinrunde abgestiegen. Plötzlich aber begannen die Geißböcke, an das Wunder zu glauben. Da auch die Konkurrenz schwächelte, hatte der FC lange noch die Chance auf den Klassenerhalt. Am Ende aber reichte es nicht mehr, Köln geht als Topfavorit in die neue Zweitligasaison. Zwischen Hamburg und Wolfsburg ging es am Ende darum, wer es in die Relegation schafft. So viel Glück der HSV in den Jahren zuvor hatte, diesmal erwischte es den Dino tatsächlich. Wolfsburg muss in der Relegation gegen Kiel antreten. Eine kurze Sommerpause steht nun bevor, denn die Deutsche Nationalmannschaft möchte vor der 56. Saison noch ihren WM-Titel verteidigen.

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