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Bundesliga-Start: Sind die Spieler zu Einsätzen verpflichtet?

Von Die Redaktion am

Im Profifußball herrschen derzeit strenge Hygienevorschriften und Regeln, an die sich jeder Klub halten muss. Für die Profis ist dies eine absolute Ausnahmesituation. Gibt es Spieler, die auf dem Platz Angst vor einer eventuellen Infizierung haben? Müssen die Spieler vertraglich auflaufen? Auf Schalke hat man hierzu eine klare Meinung.

Tägliches Training, gemeinsame Freizeit mit den Kollegen und an jedem Wochenende ein Spiel vor zehntausenden Fans: So sah das Leben eines Fußballprofis vor der globalen Pandemie aus. Dieser Alltag wurde jäh gestoppt. Trainiert wird zwar wieder und auch der Spielbetrieb steht kurz vor der Wiederaufnahme, doch alles unterliegt strengen Vorkehrungen. Die DFL muss sicherstellen, dass eine Infektionsgefahr ausgeschlossen ist. Die Situation ist nicht einfach für die Spieler, darüber wissen auch die Vereine Bescheid. Schon mehrfach kam die Frage auf: Was passiert, wenn ein Profi sich in der derzeitigen Situation zurückziehen und weder am Training noch am Spiel teilnehmen möchte? Ist er zum Spielen verpflichtet, da er durch die Vertragsunterschrift ein Angestellter des Klubs ist? Die Profis selbst gehören nicht zur Risikogruppe. Jedoch gibt es Spieler, die in ihrem Umfeld ältere oder vorerkrankte Personen haben und daher mit der Angst leben, sich im Training oder während eines Spiels anzustecken.

Schalke lässt Spieler entscheiden

Auch auf Schalke hat man sich Gedanken zu solch einer Situation gemacht, wie Sportdirektor Jochen Schneider bestätigt. „Wenn jemand Bedenken hat, weil vielleicht eine Risikoperson in seinem Umfeld lebt oder weil eine mögliche Infektion Auswirkungen auf die persönliche Zukunft haben könnte, muss er nicht teilnehmen. Das geschieht allein auf freiwilliger Basis. Alle sind froh, dass sie nun wieder richtig trainieren dürfen, es ist eine große Spielfreude zu erkennen“, sagte Schneider. Allerdings, so betonte der Manager, bestehe für die Profis keine Pflicht, sich in den Dienst ihres Arbeitgebers zu stellen. „Ich habe am Montag mit den Spielern in Kleingruppen gesprochen und ihnen gesagt, dass die Teilnahme am Trainings- und Spielbetrieb in diesen Zeiten freiwillig ist. Niemand wird gezwungen.“ Bei derartigen Wünschen sollen seine Spieler den sofortigen Kontakt suchen, um eine Lösung zu finden. Bislang gibt es in Gelsenkirchen jedoch keinen Profi, der sich vom Fußball zurückziehen möchte.

Wirbel in Köln

Angst vor einer Infektion, da man mit einem Risikopatienten zusammenlebt? Von solch einem Fall hörte man zuletzt beim 1. FC Köln. Birger Verstraete hatte klare Bedenken geäußert, da seine Freundin zur gefährdeten Gruppe gehört. Er übte sogar heftige Kritik an seinem eigenen Verein. „Wenn jeder Spieler anonym entscheiden dürfte – ohne dass der Verein ihnen die Schuld geben kann -, dann bin ich sehr gespannt, wie die Stimmung ausfallen würde.“, hatte er vor einigen Tagen angemerkt. Mittlerweile ruderte der Belgier längst zurück und gab an, falsch zitiert worden zu sein. Die Klubs nehmen die hygienischen Standards sehr ernst und wissen: Beim kleinsten Verstoß ist die gesamt Liga in Gefahr. Sind tatsächlich Profis dabei, die in der aktuellen Situation nicht auflaufen wollen, zeigen sich die Vereine, wie beispielsweise Schalke 04, gesprächsbereit. Die meisten aber werden froh sein, ihrer Leidenschaft nun endlich wieder nachgehen zu dürfen.

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