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BVB zieht ins DFB-Pokalfinale ein – Heute könnte Bayern folgen

Nachdem es erst kürzlich zu einer Partie zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund gekommen ist, könnte schon demnächst eine weiteres Match zwischen den Erzrivalen folgen.

Borussia Dortmund hat den ersten und damit für sie letzten Schritt auf dem Weg zur nächsten Partie gegen den FC Bayern München getan. Mit phasenweise tollem Kombinationsspiel leistete der BVB seine Vorarbeit für ein Traumfinale im DFB-Pokal. In einem hochklassigen Spiel gewannen die Schwarz-Gelben mit 2:0 gegen den erneut in der Vorschlussrunde gescheiterten VfL Wolfsburg. Im ausverkauften Signal-Iduna-Park hatten die Dortmunder die Partie von 82.000 Zuschauern bereits in der ersten Halbzeit klar gemacht.

BVB siegt verdient gegen den VfL Wolfsburg

Zehn Tagen nach dem 2:1-Sieg im Liga-Duell zwischen Wolfsburg und dem BVB brauchten die Mannschaften am gestrigen Abend keine Halbzeit, um so richtig in Schwung zu kommen. Beide Mannschaften legten von Beginn an gut los, was sich beim BVB bereits in der 12. Minute in etwas Zählbares verändert. Nach einem Konter vollendete Mkhitaryan von außen ins kurze Eck. Nach einem kurzen Moment, in dem sich Wolfsburg beeindruckt gibt, erspielen sie sich zahlreiche Chancen, doch scheiterten spätestens an Torwart Weidenfeller. In der 42. Minute werden die vergebenen Chancen der Wölfe bestraft und Goalgetter Robert Lewandowski macht für den BVB sein 100. Tor.

Nach dem Schlusspfiff ließ sich die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp minutenlang von den Fans feiern. „Wir haben Glück gehabt, aber das hat sich die Mannschaft auch verdient in den vergangenen Wochen“, kommentierte Trainer Jürgen Klopp. „Auf einer Felge ins Finale“, fasst er die Partie zusammen. Für den VfL Wolfsburg reicht es damit ein weiteres Mal nicht für das Finale des DFB-Pokals. Seit 1995 wartet der VfL auf den Einzug in die finale Runde. Nach den vergebenen Chancen sei dies besonders ärgerlich. „Das ist schade, die Mannschaft hat mehr verdient. Was uns fehlt, ist die Kaltschnäuzigkeit im Abschluss“, wird Sportgeschäftsführer Klaus Allofs von „Sport.de" zitiert.

FC Bayern will heute nachziehen

Der FC Bayern München hat am heutigen Abend die Chance auf den Einzug in das Finale. Nach der 3:0-Niederlage gegen den BVB in der Liga muss gegen den Kaiserslautern ein Sieg her. Denn auch Guardiola hat das Ergebnis gegen Dortmund ein wenig aus der Bahn geworfen. „Wenn wir wie in den letzten drei Spielen spielen, erreichen wir kein Finale“, mahnte er seine Mannschaft. Das Spiel gegen den Zweitligisten sei für ihn „eine große Leidenschaft“ und dürfte nicht auf leichte Schulter genommen werden. Er will in jedem Fall in das Finale des DFB-Pokals. „Ich war noch nicht im Finale in Berlin. Das ist für mich ein kleiner Traum“, gestand der FCB-Trainer.

Pep Guardiola müsse die richtige Lösung finden, um gegen den 1. FC Kaiserslautern gewinnen zu können. „Dass sie einem Bundesligisten wehtun können, haben sie in Leverkusen bewiesen“, meint Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. Eine mögliche Schwachstellte könnte sich beim FC Bayern im Tor auftun. Der Einsatz von Manuel Neuer ist nach seinen Wadenproblemen noch immer ungewiss. Erst kurz vor der Partie soll sich entscheiden, ob er auflaufen wird. „Ich hoffe, dass er spielen kann. Ich werde mit meinen Ärzten sprechen“, meint Guardiola.

Mit einer Quote von 1.08 bei Tipico sollte es auch mit dem zweiten Mann Lukas Raeder für Bayern eine Pflichtaufgabe sein. Kaiserslautern muss alles geben und einen guten Tag erwischen, um mit einer Quote von 30.00 ins Finale des DFB-Pokals einzuziehen. Ein Unentschieden würde mit einer Quote von 11.00 belohnt werden.

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Autor Mark Weber

 

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