BVB-Transfer: Wechselt Roman Bürki zum FC Chelsea?

Von Michael am

Roman Bürki weckt Begehrlichkeiten. Und bei den Fans von Borussia Dortmund war der Schlussmann nie unumstritten. Dabei liest sich seine Vita in dieser Saison durchweg gut. Für den BVB absolvierte Bürki 26 Spiele. Er fing sich dabei 34 Gegentreffer. In zehn Spielen blieb er zu null. Inzwischen ist der Schweizer 29 Jahre alt. Sein Vertrag läuft noch bis zum 30. Juni 2021. Der BVB hat ihm einen Kontrakt zur Unterschrift vorgelegt. Doch ob Roman Bürki bleibt, ist längst nicht sicher. Denn wenn der Torhüter nochmal ein Abenteuer starten möchte, dann wäre jetzt eventuell die letzte Gelegenheit auf Top-Niveau.

Der FC Chelsea gilt als etwaiger Abnehmer des Torwartes. Obendrein gibt es Gerüchte, dass die Dortmunder Führung die Vertragsgespräche wegen der Corona-Krise vorerst ausgesetzt hat. Dies könnte der Schlussmann in Schwarz-Gelb ebenfalls als ein zu geringes Vertrauen in seine Fähigkeiten verstehen. Sport Bild, Kicker und Sun berichteten bereits über ein Interesse der Blues. Kepa ist zwischen den Pfosten bei den Engländern nie wirklich glücklich geworden. Dabei ist er heute noch der Rekord-Transfer auf der Torwart-Position. 80 Millionen Euro kostete Kepa im Jahr 2018.

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Wie plant der FC Chelsea kommende Saison im Tor?

Frank Lampard ist beim FC Chelsea als Teammanager tätig. Er scheint von seinem derzeitigen Rückhalt nicht restlos überzeugt. So verbrachte der teuerste Torwart der Welt schon diverse Spieler auf der Auswechselbank. Derzeit ist im Gespräch, dass Kepa nach Spanien verliehen wird. Es gibt Spekulationen über einen Leihvertrag mit dem FC Valencia. Dennoch absolvierte der Spanier 25 von 32 Spiele bei den Blues. Er blieb in dieser Saison sechs Mal ohne Gegentor.

Roman Bürki könnte Kepa ersetzen. Seine Vita spricht durchaus für ihn. Denn insgesamt kommt der BVB-Keeper auf 185 Bundesliga-Spiele (auch für den SC Freiburg). Dabei ließ er 227 Gegentore in seinen Kasten. Beeindruckend ist hierbei jedoch, dass er 62 Spiele ohne Gegentreffer beendete. Wir reden immerhin von einem Drittel seiner Bundesliga-Spiele. Dabei hat er diese für die kleinen Freiburger und die eher offensiven Dortmunder bestritten.

Wer könnte Bürki beim BVB beerben?

Michael Zorc dementierte Gerüchte über einen unterschriftsreifen Vertrag. Er unterstrich jedoch, dass beide Seiten grundsätzlich an einer Einigung interessiert sind. Damit scheint Borussia Dortmund für den Schweizer Torhüter nach wie vor die erste Adresse zu sein. Sollte der kolportierte Wechsel zum FC Chelsea zustande kommen, 17 Millionen Euro soll den Engländern der Schlussmann wert sein, bräuchte der BVB Ersatz.

Eine naheliegende Lösung fände sich in der Bundesliga. Gemeint ist Alexander Schwolow – erneut vom SC Freiburg. Doch Clubs wie Benfica Lissabon und Ajax Amsterdam haben ebenfalls schon Interesse angemeldet. Dies liegt freilich daran, dass ihre Torleute ebenfalls als Wechselkandidaten gelten. Andre Onana von Ajax und Odysseas Vlachodimos von Benfica stehen demzufolge bei der Borussia eventuell ebenfalls auf dem Zettel.

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