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BVB: Zorc kontert Kritik aus Paris

Von Benjamin am

Zorc kontert Kritik aus Paris

Unter der Woche mussten sich die deutschen Vereine heftige Kritik aus Paris anhören. Im französischen Blatt „Le Parisien“ teilte Sportdirektor Leonardo von Paris Saint-Germain kräftig aus. Der Vorwurf: Deutsche Clubs, vor allem Bayern, Leipzig und Dortmund, würden durch ihre Verpflichtungen von jungen Spielern aus Frankreich deren Jugendakademie in Gefahr bringen.

Ein Vorwurf, den BVB-Sportdirektor Michael Zorc nicht einfach so auf sich sitzen lassen konnte. Der Dortmunder erklärte, dass sich die Tatsachen in Wahrheit anders darstellen würden, als Leonardo berichtet. So würden die Spieler und ihre Familien auf die deutschen Vereine zukommen, da hier oft ein höheres Entwicklungspotenzial erkennbar sein soll.

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PSG-Sportdirektor Leonardo teilt gegen deutsche Clubs aus

Im Interview mit der französischen Zeitung „Le Parisien“ hat sich der Sportdirektor von Paris Saint-Germain, Leonardo, kritisch gegenüber den deutschen Vereinen geäußert. So erklärte der PSG-Manager: „Deutsche Vereine, vor allem Bayern München, RB Leipzig und Borussia Dortmund, baggern immer mehr an jungen Spielern aus Frankreich. Die sind eine Gefahr die Jugendakademie in Frankreich.“ Der Vorwurf: Die Vereine würden die Eltern, Freunde, den Spieler und dessen Familienangehörige kontaktieren und so würden diese schon mit 15 oder 16 Jahren den „Kopf verdreht“ bekommen, so Leonardo. Kurios: Paris selbst eröffnete erst vor einigen Jahren eine Jugendakademie in der deutschen Stadt Düsseldorf. Das Ziel: Mehr Talente aus Deutschland nach Frankreich lotsen.

Die Reaktion der deutschen Clubs lies nicht lange auf sich warten. Gegenüber der „Bild“ erklärte BVB-Sportdirektor Michael Zorc: „Normalerweise kommentiere ich es nicht, wenn sich andere Klubs in der Öffentlichkeit äußern. Da wir in diesem Fall aber direkt erwähnt werden, muss ich schon feststellen, dass Leonardo da offensichtlich einem Irrtum unterliegt. In der Regel ist es nämlich genau andersrum, als er es darstellt. Wir werden von den Familien und Beratern aus Frankreich aktiv angesprochen, da sie bei uns oft eine bessere Durchlässigkeit und ein höheres Entwicklungs-Potenzial der Talente sehen.“

RB: Wäre fahrlässig, den Markt nicht zu beobachten

Auch bei RB Leipzig hat man die Kritik aus Paris vernommen, fühlt sich laut RB-Sportdirektor Markus Krösche aber gar nicht wirklich angesprochen. „Wir fühlen uns nicht betroffen, außerdem kommentieren wir keine Aussagen von Verantwortlichen anderer Vereine. Frankreich ist amtierender Weltmeister und wie Deutschland eine Fußballnation. Daher wäre es fahrlässig, den Markt nicht im Blick zu haben.“ In Paris dürfte hier wohl auch ein wenig die Enttäuschung gesprochen haben, nachdem zuletzt zum Beispiel Thomas Meunier oder Tangui Nianzou Kouassi an deutsche Vereine verloren wurden.

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