Bwin_Norbert_Teufelberger

Bwin.party-CEO Teufelberger möchte das Unternehmen retten

Das Online-Portal „Format.at“ hatte die große Ehre ein Interview mit Norbert Teufelberger, CEO bei bwin.party, durchzuführen. Dabei kamen einige interessante Themen zur Sprache.

Es ist kein Geheimnis, dass der Wettanbieter bwin in den letzten Jahren stark abgebaut hat. Der Wettanbieter ging nicht schnell genug mit der Zeit und verlor den Anschluss zu den besten Wettanbietern des Marktes. In einem Interview erklärt Norbert Tefelberger, CEO bei bwin.party, nun, wie er das Glücksspielunternehmen „aus dem Sumpf ziehen“ möchte. Außerdem verrät er, welches WM-Spiel das lukrativste war und warum er noch nicht genug hat.

Bwin.party möchte wieder an Marktanteilen gewinnen

Besonders in dem letzten Jahr hat bwin.party enorme Veränderungen durchgemacht. Man konnte einen neuen Großaktionär gewinnen, der allerdings ein Managementwechsel forderte. Nach anfänglichen Unstimmigkeiten konnte man sich einigen, was einen starken Kurssturz auslöste. „Ja, das Halbjahr war wirklich sehr herausfordernd. Aber nur die Kämpfer kommen durch“, erklärt Teufelberger. Die Zukunft würde zeigen, wie man nun mit dem neuen Aktionär zurecht kommt. Der aktuelle Stand sei sehr kooperativ, sodass man auf einem guten Weg sein könnte.

Kleine Veränderungen würde das Unternehmen dennoch durchmachen müssen. So stehe zum Beispiel die Trennung von einem „kleineren Retail-Business und eine Financial-Trading-Einheit in Spanien“ an. Ansonsten werde man weiter der bisherigen Strategie folgen: „Unsere Strategie, nur noch in regulierten Märkten tätig zu sein, wird weitergeführt. Wir haben uns ja bereits aus 18 Märkten zurückgezogen. Und ich sehe sehr viel Potenzial in unserer Zahlungsverkehrseinheit „Kalixa". Hier könnte man in Richtung globales Zahlungssystem à la PayPal gehen. Wir haben hier kürzlich zugekauft, weitere Schritte sollen folgen.“

Außerdem könne man schon einen ungefähren Strich unter die WM ziehen: „Sie ist gut gelaufen. Obwohl der Start in die WM furchtbar war, weil es kein Unentschieden gegeben hat. Eine Katastrophe für die Buchmacher. Das schlimmste Spiel für Buchmacher war aber sicher das Spiel Deutschland gegen Brasilien, aber nicht, weil das Ergebnis so oft erraten wurde, sondern, weil viele auf einen Deutschland-Sieg getippt hatten. Das lukrativste Spiel für uns war das Finale, weil in der regulären Spielzeit kein Tor für Deutschland gefallen ist.“

Ein Rücktritt kommt für Teufelberger noch nicht in Betracht. Zwar hat ihn nun sein langjähriger Partner Manferd Bodner verlassen, er wolle sich in der Krisensituation allerdings nicht einfach davonstehlen. Die Mitarbeiter haben mit ihm gekämpft und diese könne jetzt er nicht im Stich lassen. Er verfolgt das Ziel „uns an unseren Haaren wieder aus dem Sumpf herauszuziehen“. Wir sind gespannt, wie sich bwin.party weiter entwickeln wird.

Weiter zu bwin

 

Autor Mark Weber

 

Kommentare

Hier haben Sie die Möglichkeit den Artikel zu Kommentieren bzw. einen Erfahrungsbericht zum Anbieter zu hinterlassen. Bitte beachten Sie die Nettiquete.

    Copyright 2016 Sportwette.net
    X

    Der Anbieter wurde bereits in einem neuen Fenster oder Tab geöffnet. Falls nicht, können Sie den Anbieter nun über diesen Link öffnen: