Caiuby vor Suspendierung

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Caiuby erscheint erneut nicht zum Trainingsauftakt und setzt seine Zukunft beim FCA aufs Spiel. Bild Imago

Beim FC Augsburg verlief die Hinrunde nicht wie gewünscht. Obwohl man spielerisch oftmals überzeugte, sprangen zu wenige Punkte heraus. Die bayrischen Schwaben gehen mit nur einem Punkt Vorsprung auf den Relegationsplatz in die zweite Saisonhälfte. Ärger gibt es in Augsburg schon vor dem ersten Rückrunden-Spieltag. Erneut steht Caiuby im Mittelpunkt.

Um in der Rückrunde die guten Spiele in etwas Zählbares ummünzen zu können, müssen die Spieler des FCA den Kampf um die Klasse annehmen. Ein Akteur tanz Trainer Manuel Baum dabei aus der Reihe. Der Brasilianer Caiuby fällt nun zum wiederholten Male negativ auf. Die Eskapaden-Akte des Angreifers ist lang. Immer wieder kam er verspätet zu Trainingseinheiten oder Besprechungen. Er blieb ohne Absprachen länger im Heimaturlaub und hatte auch bereits Ärger mit der Justiz. Die Augsburger Verantwortlichen behandelten seine Undiszipliniertheiten stets intern und ließen nur wenig darüber verlauten. Aktuell wartet der Verein darauf, dass Caiuby aus Brasilien zurückkehrt und zur Mannschaft stößt. Wann der 30-Jährige plant, zurück nach Deutschland zu kommen, ist ungewiss. Anders als beim letzten Mal, so teilte der Verein mit, habe er sich diesmal entschuldigt und erklärt, er müsse vor Ort wichtige persönliche Dinge regeln.

Öffentliche Kritik

Bereits vor 14 Tagen hätte Caiuby in Augsburg sein müssen, um beim Auftakt in die Rückrunde dabei zu sein. Das Trainingslager in Spanien verpasste er komplett. In wenigen Tagen bestreiten seine Augsburger das erste Spiel der so wichtigen Rückrunde. Ob Caiuby dann wieder in Deutschland weilen wird, weiß in Augsburg niemand. Coach Manuel Baum ist mittlerweile verärgert über die Eskapaden seines Stürmers. Er sprach im Trainingslager davon, dass manch ein Spieler seinen Lebenswandel hinterfragen sollte. Baum und sein Manager Stefan Reuter wollten die Causa Caiuby allerdings nicht vorschnell kommentieren. „Es wird erst wieder was Neues geben, wenn wir das Gespräch geführt haben“, so Reuter. In Augsburg wartet man gespannt darauf, welche Strafe dem Brasilianer droht. Nachdem er den Verein bereits öfter an der Nase herumgeführt hat, rechnen viele nun mit einer endgültigen Suspendierung. Im Raum steht allerdings auch eine obligatorische Geldstrafe. Aufsehen erregen möchte man beim FCA in einer sportlich kritischen Situation nicht.

Wiederholungstäter

Caiuby zieht sich mit seinem erneut undisziplinierten Verhalten auch den Unmut der Augsburger Fans zu. Vor einem halben Jahr lief der Trainingsstart in der Fugger-Stadt ähnlich ab. Niemand wusste, wo Caiuby steckte, als die Mannschaft sich auf die neue Saison vorbereitete. Anders als jetzt hatte der Brasilianer nicht einmal einen Vereinsmitarbeiter oder Mitspieler über sein Fernbleiben informiert. Die Verantwortlichen waren im Sommer 2018 nicht im Bilde darüber, ob es ihrem Spieler gut gehe. Gerüchten zufolge belegte der FCA ihn für dieses Verhalten mit einer Geldstrafe über 30.000 Euro. Wirkung gezeigt hat diese finanzielle Sanktion offenbar nicht. Es scheint wahrscheinlich, dass die Augsburger versuchen werden, ihren Skandal-Stürmer so schnell wie möglich zu verkaufen. Ist Cauiby aus Brasilien zurück, werden Stefan Reuter und Manuel Baum eine Entscheidung zum Wohle des Vereins treffen. Die Sicherung des Klassenerhalts hat in Augsburg höchste Priorität. Auch ohne Caiuby scheint die Mannschaft stark genug, um mindestens drei Teams hinter sich zu lassen.

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