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Ciao Giuseppe: Grünes Licht für Abriss des Giuseppe-Meazza-Stadions

Von Benjamin am

Giuseppe Meazza Stadion Abriss

Als einzige Traditionsvereine in Europa tragen der AC Mailand und Inter Mailand ihre Spiele seit jeher im Giuseppe-Meazza-Stadion aus. Das altehrwürdige Stadion im Mailänder Stadtteil San Siro steht aber offenbar vor seinen letzten Tagen. Beide Clubs wollen zusammen ein neues „Wohnzimmer“ bauen. Und auf dem Weg dorthin wurde jetzt eine wichtige Hürde aus dem Weg geräumt.

Die Behörden erteilten grünes Licht für den Abriss, das Ende des 1926 gebauten Tempels ist damit so gut wie besiegelt. Und das, obwohl sich zahlreiche Persönlichkeiten gegen den Abriss aussprachen. Darunter zuletzt zum Beispiel Silvio Berlusconi.

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Kein Denkmalschutz für traditionsreiches Giuseppe-Meazza-Stadion

Die Pläne von Inter Mailand und dem AC Mailand zum gemeinsamen Neubau eines Stadions nehmen weiter Formen an. Die italienischen Behörden haben offenbar keine Einwände gegen den geplanten Abriss des Stadions. Wie es heißt, sie diese nicht von „kulturellem Interesse“. Deshalb stehe die Arena nicht unter Denkmalschutz und könne dementsprechend abgerissen werden. Für die beiden Mailänder Spitzenclubs eine gute Nachricht.

Beide Clubs legten bereits im letzten Jahr einen Plan vor, mit dem eine neue Arena verwirklicht werden sollte. Der Grund: Die Renovierung des Giuseppe-Meazzas sei zu teuer. Deshalb wolle man lieber ein neues Stadion bauen. Geplant ist, dass diese Arena gut 60.000 Zuschauer fassen wird. Aktuell können die Spiele der Mailänder Clubs bis zu 80.000 Menschen verfolgen.

Rund 1,2 Milliarden Euro für Stadionneubau

Die Kosten für die neue Heimat werden auf rund 1,2 Milliarden Euro geschätzt. Eine Stange Geld für die in der Regel klammen italienischen Clubs. Beide Vereine hoffen aber, durch das Stadion künftig auch zusätzliche Einnahmen generieren zu können. Das wäre wünschenswert, auch wenn durch den Abriss ei Stück Fußball-Geschichte vernichtet wird. Das Stadion selbst hat eine beeindruckende Historie und wurde bereit 1926 errichtet. Damals mit nur einem Ring. 1960 folgte der zweite Ring, ehe 1990 zur WM in Italien der dritte Ring ergänzt wurde.

Sportlich gesehen war das „San Siro“ auch für deutsche Clubs ein gutes Pflaster. Der FC Schalke 04 holte 1997 den UEFA-Pokal, vier Jahre später gewann der FC Bayern München hier das Champions-League-Finale gegen den FC Valencia. Schon seit der Eröffnung 1926 ist das Stadion die Heimat des AC Mailand. Inter Mailand zog 19 Jahre später mit in die Arena. Gerade aufgrund dieser beeindruckenden Historie gab es bis zuletzt massive Proteste gegen den Abriss des Stadions. Gegen den Lauf der Zeit scheint aber auch der traditionsreichste Fußball-Tempel nicht gewachsen zu sein.

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