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Das Zittern um 50+1 geht weiter

Von SportWetteNet am

Es ist ein ewiges Streitthema in der Bundesliga: Brauchen wir die 50+1-Regel wirklich oder sollte sie fallen? Die Klubs sind unterschiedlicher Meinung darüber, Fußball-Romantiker dagegen sagen: Sie muss bleiben. Die aktuelle Krise im Weltfußball stellt die Bundesliga vor neue Herausforderungen. Ob sie ihre 50+1-Regel dennoch weiterhin verteidigen und aufrecht erhalten kann?

Seit Jahren ist 50+1 ein beherrschendes Thema unter Experten. Manche Vereine wünschen sich, dass die Regel fällt, andere wiederum wollen dies um jeden Preis verhindern. Was passiert, wenn die Regel nicht mehr existiert, erleben wir in der Premier League. Dort ist es finanzstarken Investoren möglich, einen Klub zu kaufen und sich so die Entscheidungsgewalt zu sichern. Genau das ist in der Bundesliga ausgeschlossen. Investoren sind zwar grundsätzlich erlaubt, die Mehrheit aber bleibt immer in den Händen der Klubs. Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern, versteht sowohl 50+1-Gegner als auch ihre Befürworter. Für seinen Klub ist es Jahr für Jahr das Ziel, mit den besten Mannschaften Europas mitzuhalten. Für den deutschen Rekordmeister ist es jedoch schwierig, mit den finanzstarken Giganten mitzuhalten. Die Liga spricht sich mehrheitlich dafür aus, an der Regelung festzuhalten. Die globale Pandemie wird sie jedoch in eine schwere wirtschaftliche Krise stürzen, die 50+1 zum Wackeln bringt.

Saisonabbruch = kein 50+1?

Vor allen Dingen ein Abbruch der Saison hätte gravierende Folgen. Wie sollen sich die Klubs, die insolvent gehen, vor dem Aus schützen? Experten befürchten, dass die Investoren über die Liga herfallen könnten. Ließen sich etliche Vereine nur retten, wenn sie die absolute Mehrheit abgeben, könnte die Stimmung rund um die Zustimmung für 50+1 kippen. Auch Freiburgs Finanzvorstand Oliver Leki fürchtet dieses Szenario. „In den Gesprächen mit unseren Fans hören wir immer wieder die große Sorge um den Bestand der 50+1-Regel heraus. Daher sollten sich auch die Gegner der Geisterspiele unter den Fußball-Anhängern darüber bewusst sein, dass ein Abbruch des Spielbetriebs und die damit verbundenen wirtschaftlichen Konsequenzen einige Klubs in die Arme von Investoren treiben würden.“ Keine Geisterspiele könnten also tatsächlich das Aus für 50+1 bedeuten. Was ist den Ultras, die einen Abbruch fordern, also wichtiger? Schwerreiche Investoren in der Liga oder Spiele ohne ihrer Unterstützung?

Wird 50+1 abgesichert?

Leki spricht sich in diesem Zusammenhang dafür aus, die 50+1-Regel zu zementieren. Sie dürfe nicht fallen, auch in Zeiten schwerer Krisen. „50+1 ist ein Kernelement des deutschen Fußballs. Es muss uns endlich gelingen, diese Regel mit aller Konsequenz und eventuell nötigen Anpassungen so abzusichern, dass sie auch einer rechtlichen Überprüfung standhalten würde. Das fordern wir vom SC schon seit Jahren.“ Auch Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer des BVB, hatte vor einigen Tagen davor gewarnt. „Jeder weiß, wenn es Insolvenzen gibt, kommen auch die sogenannten Weißen Ritter, die dann sagen, wir geben euch Geld, aber ihr müsst dafür sorgen, dass 50+1 fällt.“ Für Diejenigen, die Geisterspiele um jeden Preis verhindern wollen, heißt das: Möchte ich weiterhin zu meinem Verein gehen, wenn er nur noch von Investoren geführt wird und seine Seele verkauft? Um 50+1 fest in den Gesetzen zu verankern, müssen alle Klubs an einem Strang ziehen.

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