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Der FC Bayern München wildert munter im Nachwuchsbereich, die TSG 1899 Hoffenheim reagiert sauer

Von SportWetteNet am

Armindo Sieb FC Bayern Hoffenheim

Sehr, sehr lange Zeit war Uli Hoeneß der Macher beim FC Bayern München. Mittlerweile stehen andere Köpfe für Transfers. Doch nach all den Jahrzehnten der Titel und Triumphe gilt an der Isar nach wie vor ein Erfolgsrezept: Beim FC Bayern überlassen sie nun einmal rein gar nichts dem Zufall. Auch nicht oder sogar mittlerweile besonders bei hoffnungsvollen Talenten.

Und so präsentierten die Bayern unlängst mit Armindo Sieb und Mamin Sanyang zwei echte Fußball-Juwelen als Neuzugänge. Beide kommen – und damit geht der Ärger los – von der TSG 1899 Hoffenheim. Im Kraichgau sind sie deswegen so richtig bedient, nein, regelrecht sauer über das Wildern des deutschen Rekordmeisters in den Nachwuchszentren der Konkurrenz. Offenbar wollten sie bei der TSG ob des Schreckens erst einmal ein paar Nächte drüber schlafen. Aber jetzt meldet sich Hoffenheim zu Wort. Und zwar sehr deutlich. „Das ist aus unternehmensstrategischer Sicht der Bayern vielleicht clever“, sagt Geschäftsführer Frank Briel. „Aber uns tut das schon weh, denn dafür machen wir den Job in der Akademie.“ Doch Briel ist mit seinem Ärger längst nicht am Ende.

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Reiste Armindo Sieb ohne Zustimmung zum Medizincheck?

„Es ist auch unter Solidaritätsaspekten zumindest diskussionswürdig, dass der FC Bayern München mit einer dreiviertel Milliarde Euro Umsatz nun das Geschäftsfeld der Talent-Abwerbung derart aktiv betreibt“, so der Geschäftsführer der TSG 1899 Hoffenheim. Die Zahlen jedenfalls passen: Denn die Kraichgauer kamen in der Saison 2018/19 auf einen Umsatz von rund 162 Millionen Euro. Beim FC Bayern München lag der im selben Zeitraum bei etwa 714 Millionen Euro. Doch damit nicht genug der Vorwürfe und der Ärgernisse. Denn zumindest im Fall von Armindo Sieb soll es sich so verhalten haben, dass der Youngster ohne Zustimmung der Kraichgauer nach München zum obligatorischen Medizincheck gereist sei. Und das im April, also zu Zeiten des strengsten Lockdowns. Ablösefrei wechselt Sieb sowieso zu den Bayern.

Auch Mamin Sanyang kickt jetzt für den FC Bayern München

Und die Bayern? Die bejubeln ihre Schachzüge und lassen sich feiern. „Armindo Sieb hat in der U-17-Bundesliga und auch in der Nationalmannschaft mit tollen Leistungen und vielen Scorer-Punkten auf sich aufmerksam gemacht“, verkündete Jochen Sauer den Coup. Der Leiter des FCB-Campus legte nach und präsentierte dann auch Fußball-Juwel Mamin Sanyang als Neuzugang: „Mamin ist ein pfeilschneller und torgefährlicher Außenbahnspieler“, so Sauer. Und das macht wiederum Frank Briel, aber vermutlich auch andere Vereine sauer. Denn ohnehin erarbeitet sich der FC Bayern München fernab des Bundesliga-Teams einen Status wie eben in der ersten Liga. Dazu braucht es nur einen Blick auf die Abschlusstabelle der 3. Liga, wo Bayern Münchens Zweiter Meister wurde. Und die A-Junioren der Bayern hätten wohl in der Bundesliga Süd/Südwest Platz eins gefeiert, wäre die Saison aufgrund der Corona-Pandemie nicht für abgebrochen erklärt worden. Schwere Zeiten also für alle Münchner Konkurrenten.

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