Sotschi_Logo

Deutsche Kombinierer schrammen knapp an Gold vorbei

Seit 1988 haben die deutschen Kombinierer im Teamwettbewerb keine Goldmedaille mehr geholt. In diesem Jahr sollte es endlich soweit sein.

Zahlreiche Sportexperten hatten große Hoffnung in das deutsche Team um Eric Frenzel gesetzt, doch auch dieses Mal sollte es einfach nicht sein. Nachdem Eric Frenzel Gold im Einzel geholt hatte, reichte es mit dem Team nur für die silberne Medaille. Da sind selbst die Glückwünsche, die der Bundestrainer für die Silbermedaille ausgesprochen hatte, nur ein schlechter Trost. Hinter der verspiegelten Sonnenbrille konnte Hermann Weinbruch, der Bundestrainer der Kombinierer, ein paar Tränen der Enttäuschung nicht verbergen.

Der Fluch konnte nicht gebrochen werden

Es ist wie ein Fluch, der nicht gebrochen werden kann. Dabei waren die deutschen Kombinierer so gut vorbereitet. Seit nunmehr 26 Jahren warten die Zweikämpfer auf einen Sieg bei einem Großereignis wie den Olympischen Spielen. „Eines Tages werden wir ganz oben stehen“, ist sich Sportdirektor Horst Hüttl sicher und sprach seinem Team ein großes Kompliment aus. Weinbuch musste letztlich anerkennen, dass es nicht ganz gereicht hatte. „Die Cleverness hat gewonnen“, meint er in Richtung Norwegen, welche sich die goldene Medaille nur knapp vor den Deutschen sicherten konnte.

„Wir hatten unsere Chance. Wir wussten, dass es zu einem Zielsprint kommen könnte und haben deshalb Fabian Rießle hinten laufen lassen. Er hat Kraft, Power und Kaltschnäuzigkeit,“ erklärte der Coach. Dabei war es noch Glück gewesen, dass sie es soweit geschafft hatten. Bei Frenzel und Kircheisen war ein Skiproblem ausgemacht worden. „Die Techniker haben dann sofort reagiert und nochmal umgewachst. Deshalb hatten wir in der Entscheidung konkurrenzfähiges Material“, lobte der Trainer die schnelle Reaktion der Beteiligten.

Nur knapp hinter Norwegen im Ziel

Am Ende reichte es dann noch nur für Platz zwei. Mit einem Rückstand von 0.3 Sekunden kam der Schlussläufer der Deutschen ins Ziel. Dabei waren die Deutschen nach dem Springen 25 Sekunden vor den Mitstreitern in die Loipe gegangen. Aufgrund der Virusinfektion von Frenzel schaffte er es nicht, den Vorsprung auszubauen. Stattdessen kamen die Österreicher und Norweger immer näher heran.

Um 15:30 besteht am Freitag die Chance auf eine weitere Medaille. Die deutschen Damen stehen bei der 4x 6 Kilometer Staffel auf Platz drei der Setzliste (7.00 bei bet365). Norwegen (1.80) und Ukraine (3.50) haben laut Quote eine bessere Chance auf olympisches Gold. Aber auch die Russinnen wollen auf das Sieger-Treppchen. Mit einer Quote von 8.00 gehen sie in die Staffel. Für Deutschland heißt es Daumendrücken, damit man womöglich noch an den USA im Medaillenspiegel vorbeizieht. Die Norweger sind mit 10 Goldmedaillen nur noch schwer zu überholen. Bisher konnte Deutschland acht Gold-, vier Silber- und vier Bronzemedaillen gewinnen.

Weiter zu bet365

(Bildquelle: http://www.sotschi-2014.ru/)

Autor Mark Weber

 

Kommentare

Hier haben Sie die Möglichkeit den Artikel zu Kommentieren bzw. einen Erfahrungsbericht zum Anbieter zu hinterlassen. Bitte beachten Sie die Nettiquete.

    Copyright 2016 Sportwette.net
    X

    Der Anbieter wurde bereits in einem neuen Fenster oder Tab geöffnet. Falls nicht, können Sie den Anbieter nun über diesen Link öffnen: