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Deutschland und Argentinien in Findungsphase

Am Mittwoch durfte die deutsche Nationalmannschaft einen weiteren Test für die anstehende Weltmeisterschaft 2014 bestreiten. Mit Chile hatte sich der Bundestrainer absichtlich einen Gegner ausgesucht, der schwierig zu bespielen war.

Am Ende konnte die deutsche Elf zwar mit einem 1:0-Sieg vom Platz gehen, als Sieger hatte sich jedoch wahrscheinlich keiner der Spieler fühlen können. Die deutsche Nationalmannschaft konnte nicht die Leistung abrufen, welche die Fans erwartet hatten. „Wir können natürlich mit unserem Spiel auch nicht zufrieden sein“, meint Philipp Lahm und trifft damit die Meinung vieler Fans im Stadion.

1:0-Arbeitssieg gegen schwierige Chilenen

In der Mercedes-Benz-Arena in Stuttgart hatte am Mittwochabend das Spiel zwischen und Deutschland und Chile stattgefunden und Bundestrainer Joachim Löw überraschte mit einigen Nominierungen für die Partie. Schon vor dem Match machte er klar, er würde einige Tests durchführen wollen. Von Beginn an zeigte sich, dass die deutsche Elf kaum zusammen trainiert hatte. Zwei richtige Trainingseinheiten hatte die Mannschaft, wie sie gegen Chile aufgelaufen war, zusammen absolviert. So geriet man schnell unter Druck, wurde zu vielen Fehlern gezwungen und ließ sich einschüchtern. Bei der deutschen Elf hatte kaum einer etwas dagegen, dass Chile das Spiel machte.

Nur Mario Götze ergriff in der 16. Spielminute die Initiative und machte das 1:0. Schweinsteiger bekam den Ball vor dem Strafraum, spielte ihn ins Zentrum zu Özil, der sich dann drehte und glänzend auf Götze durchsteckte. Kaltschnäuzig hebt er den Ball über den Torwart und sorgt somit für die Führung. Doch auch Chile machte Druck. In der Offensive mit Vidal von Juventus Turin und Torjäger Sanchez vom FC Barcelona erspielten sich die Chilenen zahlreiche gute Chancen. Die Defensive der Deutschen sah gerade auf den Außen oft weniger gut aus. „Es gab viele Unstimmigkeiten. Es gibt Verbesserungspotenzial“, betont Per Mertesacker. „Wir waren nicht in der Lage, Dominanz auszustrahlen“, resümiert Löw die Partie.

Nach der Partie gab es ein unschönes Pfeifkonzert in der Mercedes-Bens-Arena. Zahlreiche Zuschauer von insgesamt 54.449 hatten den Eindruck, die deutsche Mannschaft würde auf dem Weg zum angestrebten Titelgewinn weit hinterherhinken. Das Fundament schien am Mittwoch zu fehlen. „Das ist eine Frechheit, das geht gar nicht. Man kann nicht immer glänzen“, meint Jerome Boateng, der sich über die Pfiffe nach dem Spiel beschwert.

Mitfavorit Argentinien scheint ähnlich schlecht drauf

Die argentinische Nationalmannschaft hatte ähnliche Probleme wie die Deutschen. Trotz des 0:0 gegen Rumänien hält Star Lionel Messi seine Mannschaft für „phänomenal“. Argentinien steht bei den Wettanbietern auf Platz zwei der Setzliste, sodass auch hier ein anderes Ergebnis erwartet wurde. Rumänien galt als Nicht-WM-Teilnehmer als Underdog, hielt jedoch gut gegen die Klasse der Argentinier. „Es fehlte mehr als ein Tor“, meint Messi in einem Interview. Ihm hätten vor allem die schlechten Platzverhältnisse zu schaffen gemacht.

In weniger als 100 Tagen findet die Eröffnung der WM 2014 in Brasilien statt. Am 12. Juni trifft der Gastgeber Brasilien auf Kroatien und will von Beginn zeigen, dass man gewillt ist, die WM zu gewinnen. Mit einer Quote von 1.25 bei bet-at-home stehen die Chancen gut, dass Brasilien seine Form bestätigen kann. Kroatien muss mit einer Quote von 11.00 auf den Sieg hoffen.

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Autor Mark Weber

 

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