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Deutschland – Armenien: 6:1-Sieg mit hohem Verlust

Im letzten Testspiel vor der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien zeigte das DFB-Team zwei verschiedene Gesichter. Während es in der ersten Halbzeit an Durchschlagskraft mangelte, konnten beinahe in den letzten 20 Minuten 5 Tore erzielt werden.

Die deutsche Nationalmannschaft konnte im letzten Testspiel gegen Armenien am Ende einen 6:1-Sieg feiern, der jedoch einen hohen Tribut forderte. Gegen Ende der erste Halbzeit hatte sich Marco Reus, der bis zu diesem Zeitpunkt der auffälligste Spieler im deutschen Team war, verletzt und wie sich nun herausstellte, beklagt er einen Teilriss des vorderen Syndesmosebandes oberhalb des linken Sprunggelenks. In einem eigentlich harmlosen Zweikampf knickte der Dortmunder sehr unglücklich um.

Podolski sorgt für gelungene Generalprobe

Es war ein Spiel mit zwei Gesichtern: In der ersten Halbzeit waren die Deutschen noch ohne Schwung und es mangelte an der Präzision im letzten Pass oder Abschluss, was dazu führte, dass nur Marco Reus sich zwei hochkarätige Chancen erspielen konnte. Umso ärgerlicher war es in der 44. Minute, als Marco Reus in einem eigentlich ungefährlichen Zweikampf umknickte und, wie sich nun herausstellte, einen Teilriss des Syndesmosebandes zuzog. „Es war ein Zweikampf, wie er immer wieder passiert im Spiel“, wird Bundestrainer Joachim Löw von „Sport.de" zitiert. Eine solche Verletzung muss in der Regel mehrere Wochen auskuriert werden. Wie der DFB mit der Verletzung umgeht, wird sich allerdings erst in den nächsten Tagen entscheiden.

Einen verletzten Spieler im 23-Mann-Kander darf Löw bis 24 Stunden vor dem ersten Gruppenspiel gegen Portugal am 16. Juni durch einen anderen Spieler ersetzen. Der mögliche Nachrücker müsste nicht zur ersten, 30 Spieler umfassenden Namensliste gehört haben, die dem Weltverband FIFA bis zum 13. Mai gemeldet werden musste.

Update: Bundestrainer Joachim Löw nominierte für Reus Abwehrspieler Shkodran Mustafi von Sampdoria Genua nach.

In der zweiten Halbzeit sorgten vor allem die Einwechslungen für frischen Wind. Allen voran Lukas Podolski, der im Laufe der Partie noch drei Vorlagen gibt und ein Tor selbst erzielt. Vor Podolskis Tor hatte allerdings erstmal Andre Schürrle für die Führung gesorgt, welche nach unklugem Einsteigen des eingewechselten Großkreutz durch einen Elfmeter des Armeniers Mkhitaryan wieder ausgeglichen wurde. Außerdem trafen noch Höwedes, Klose und zweimal Mario Götze, der in der 75. Minute eingewechselt wurde.

Ob der von Löw angekündigte „WM-Turbo“ gestern gezündet wurde, ist nicht eindeutig zu beantworten. In jedem Fall haben die letzten 20 Minuten Hoffnung gemacht und gezeigt, wieso Deutschland zu den Mitfavoriten der WM 2014 in Brasilien gehört. „In der zweiten Halbzeit haben wir gezeigt, was in uns steckt“, sagte Prodolski. „Bei der WM warten allerdings andere Kaliber auf uns. Da müssen wir zulegen“, fügte der Flügelflitzer hinzu.

Erstes Gruppenspiel am 16. Juni gegen Portugal

Das erste größere Kaliber wartet bereits im ersten Gruppenspiel auf die deutsche Nationalmannschaft. Gegen Portugal und damit gegen Weltfußballer Cristiano Ronaldo wird es ein anderes Spiel, als gegen Kamerun oder Armenien. Mit einer Quote von 2.20 bei bet365 gilt die DFB-Elf dennoch als Favorit. Ein Unentschieden würde mit 3.30 belohnt werden und die Portugiesen gewinnen mit einer Quote von 3.30.

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Autor Mark Weber

 

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