Deutschland gegen England in der Königsklasse

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Feiern Salah und Mane wieder in München? Bild: Imago

Das Achtelfinale der Champions League beschert den deutschen Vertretern äußerst attraktive Gegner. Bayern München, Borussia Dortmund und Schalke 04 treffen allesamt auf Clubs aus der Premier League. Die Münchner bekommen es mit dem FC Liverpool zu tun. Dortmund misst sich mit Tottenham Hotspur. In Gelsenkirchen steigt das Duell mit Manchester City.

Der FC Bayern und Borussia Dortmund waren als Gruppensieger ins Achtelfinale eingezogen. Beide erhofften sich machbare Gegner. Die Bayern zogen den wohl stärksten Zweitplatzierten, der sich im Topf befand. Der Rekordmeister trifft auf Jürgen Klopp und den FC Liverpool. Die Reds wurden hinter Paris Gruppenzweiter. Glücklich ist man beim FCB nicht über das Los. „Das ist die Mannschaft der Stunde, Tabellenführer in England, sie spielen wirklich guten Fußball, sehr körperbetont, geben richtig Gas. Wir freuen uns drauf. Da muss man zwei gute Tage haben“, so Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic. Das letzte Aufeinandertreffen beider Teams in einem europäischen Pflichtspiel ist bereits 37 Jahre her. Damals setzte sich Liverpool im Halbfinale des Europapokals der Landesmeister durch (0:0 und 1:1). Jürgen Klopp reist mit Respekt zum FC Bayern. „Wir denken nicht: Bayern, Gott sei Dank“. Er freue sich auf schwere und interessante Spiele.

Hartes Los für Schalke

Die Schalker erwischten ein ähnlich hartes Los wie der FC Bayern. Königsblau trifft auf Manchester City und Pep Guardiola. „Es gibt kaum eine größere Herausforderung in diesem Wettbewerb“, so Christian Heidel. S04 geht als klarer Außenseiter in beide Spiele. Die momentane Form der Schalker macht nur wenig Mut, wirklich gegen das englische Topteam bestehen zu können. Ein Wiedersehen gibt es mit Leroy Sane. Der frühere Schalker gehört zu den gefährlichsten Spielern der Citizens. Auch beim BVB stehen interessante Duelle gegen eine englische Mannschaft an. Dortmund bekommt es mit Tottenham Hotspur zu tun. Die Londoner hatten in ihrer Gruppe mehr Probleme als gedacht. Gegen Inter Mailand und PSV Eindhoven kämpften die Spurs um Platz zwei und setzten sich am letzten Spieltag durch. „Die Chancen stehen aus meiner Sicht 50:50“, glaubt Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. Einen klaren Favoriten gibt es in dieser Paarung nicht. Beide Teams punkten mit torgefährlichem Offensivpotenzial.

Interessante Gegner für SGE und Bayer

Neben den Champions League-Paarungen bekamen auch die deutschen Europa League-Teilnehmer Leverkusen und Frankfurt ihre Gegner zugelost. Die Eintracht erwischte ein schweres Duell. Gegen Shakthar Donezk ist man nicht unbedingt Favorit. Die Ukrainer scheiterten nur knapp an der Qualifikation für das Achtelfinale der Königsklasse und sind ein unangenehmer Gegner. „Das ist ein schweres Los Sie sind Meister in der Ukraine und eigentlich eine Champions-League-Mannschaft“, sagt Trainer Adi Hütter. Auch Torhüter Kevin Trapp warnt vor Donezk. „Das ist sicher eines der schwersten Lose, die wir hätten haben können. Sie haben eine richtig gute Mannschaft, die mit vielen Brasilianern gespickt ist“. Auch auf Leverkusen wartet eine lange Reise. „FK Krasnodar ist ein gefährlicher Gegner. Sie sind in der Gruppenphase punktgleich mit dem FC Sevilla Zweiter geworden, das sagt eine Menge aus.“, glaubt Rudi Völler. Die Partien in Champions und Europa League finden Ende Februar und Mitte März statt.

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