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Deutschland ist Europameister im Handball

Das Team des DHB hat sich den Europasieg geholt. Mit 24:17 (10:6) bezwangen sie den zweimaligen Weltmeister Spanien im Finale.

Seit 2007, als das DHB-Team den WM-Titel holte, blieben größere Erfolge aus. Diesmal waren es vor allem die starke Defensive und Torhüter Andreas Wolff, die unter Trainer Dagur Sigurdsson ein spektakuläres Spiel lieferten. So stand es bereits zur Halbzeit 10:6 für das deutsche Team. Wichtig sei vor allem eine „sehr starke Abwehr“, wie Sigurdsson kurz vor dem Anpfiff betonte. Der schnelle Wechsel zwischen Abwehr und Angriff führte bereits in der neunten Minute zu einer 4:1-Führung.

Jüngste Mannschaft im Turnier gewinnt

Die deutsche Nationalmannschaft war nicht nur die jüngste Mannschaft im Turnier, sondern auch geplagt von mehreren Verletzungen. So fielen die Kieler Teamkollegen Kapitän Steffen Weinhold (Muskelbündelriss) und Torjäger Christian Dissinger (Adduktorenverletzung) nach dem Spiel gegen Russland verletzungsbedingt aus und unterstützten das Team nun moralisch vom Spielfeldrand. Als Ersatz wurden Julius Kühn (Vfl Gummersbach) und Kai Häfner (TSV Hannover-Burgdorf) aktiviert. Wenngleich Dissinger und Weinhold als schwer zu ersetzen gelten, bezwang das deutsche Team die Spanier im Finale. Zwar versuchten die Spanier einiges, um den Rückstand in der zweiten Halbzeit aufzuholen, jedoch gelang ihnen trotz zahlreicher Versuche kein Ausgleich. Vielmehr mussten sie vehement die Angriffe der deutschen Mannschaft abwehren, wodurch sie dem DHB zwar einige Schwierigkeiten bereiteten, aber an der Überlegenheit des Team änderten auch diese Versuche nichts.

Unternahmen die Spanier doch einen Angriffsversuch, scheiterten sie entweder bereits an der „deutschen Mauer“ (Ex-Handballstar Stefan Kretschmar), spätestens jedoch an Torhüter Wolff, der von den Rängen mit Sprechchören gefeiert wurde. Torhüter Wolff wurde nach der Partie zum besten Spieler gewählt. „Andy hält überragend. Wir haben uns sehr gut auf die Spanier eingestellt. Und wenn mal einer durchkommt, hat er ihn“, so Lichtlein, den Wolff als Nummer eins verdrängte. Gerade mal sechs Treffer ließ er an diesem Abend zu. Neben dem EM-Titel sicherte sich die Mannschaft das Direktticket für die Olympischen Spiele in Rio, was einen doppelten Sieg darstellt, sodass sich die Jungs am Montag in Berlin feiern lassen können. Trainer Sigurdsson ist „sehr sehr stolz“.

Handballbundesliga startet im Februar

Die Euphorie für Handball ist wieder entfacht und wer nach diesen letzten Wochen nicht genug von fantastischen Handballspielen bekommen kann, der kann sich auf den Start der Rückrunde der Handballbundesliga am 10. Februar 2016 freuen. Dort trifft THW Kiel auf VfL Gummersbach. Für die Kieler liegt die Quote die Meisterschaft im Juni zu gewinnen bei 2.30 bei bet365. Setzt man jedoch auf den aktuellen Tabellenführer Rhein-Neckar Löwen kann mit einer Quote von 1.72 dagegen gesetzt werden.

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Autor Mark Weber

 

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