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DFL-Präsident bekräftigt: Der Fußball möchte keine Sonderrolle einnehmen

Von SportWetteNet am

Die Bundesliga möchte am neunten Mai wieder spielen. Dafür steht die DFL in regem Austausch mit der Politik, denn eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs ist an strenge Regeln geknüpft. Wichtig dabei ist: Der Fußball darf auf keinen Fall eine Sonderrolle einnehmen. DFB-Präsident Fritz Keller bestätigt, dass man sich an alle Regeln halten werde.

Noch hat die Politik keine Entscheidung darüber getroffen, ob sie Geisterspiele ab Mai erlauben wird oder nicht. Bis zum 3. Mai gelten noch immer drastische Ausgangsbeschränkungen, anschließend wird gemeinsam überlegt, wie weiter vorgegangen wird. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder als auch Gesundheitsminister Jens Spahn äußerten sich vorsichtig optimistisch. Die Hoffnung auf Geisterspiele, die für viele Klubs die einzige Möglichkeit zur Rettung darstellen, steigt also ein wenig. Dennoch ist der DFL klar: Was für jedes Großunternehmen gilt, ist auch für uns gesetzlich verpflichtend. Viele Menschen derzeit haben die Befürchtung, dass der Fußball in eine Sonderrolle schlüpfen kann. „Seit sich diese Krise abzeichnete, stehen wir in engem und regelmäßigem Austausch mit der Politik. Auf allen Ebenen, in Video- und Telefonkonferenzen, vom Bundeskanzleramt über die Ministerien, mit Ministerpräsidenten der Länder bis hin zu den lokalen Kommunen und Behörden. Denn deren Entscheidungen sind maßgeblich für unsere Vereine, die wir in der größten Krise nach dem Zweiten Weltkrieg nicht alleinlassen dürfen.“, so Keller.

Wie groß sind die Testkapazitäten?

Bei vielen sorgt vor allen Dingen die Diskussion nach den regelmäßigen Tests für offene Fragen. Gerüchten zufolge sollen Profis der Bundesliga ab Mai alle drei Tage getestet werden. Gibt es denn trotzdem genügend Test für die restliche Bevölkerung? Fritz Keller jedenfalls verspricht: Die Tests werden nur genutzt, wenn die Anzahl ausreichend ist „Wir garantieren, dass die Wiederaufnahme des Spielbetriebs, zunächst noch ohne Fans in den Stadien, nicht zulasten des Gesundheitssystems gehen wird. Es werden keine Testkapazitäten für Sportlerinnen und Sportler beansprucht, die an anderer Stelle fehlen würden. Der Fußball ist ein wichtiger Wirtschaftszweig, den es zu erhalten gibt.“ Sobald es gesundheitlich vertretbar sei, müsse man es den Spielern gestatten, ihrem Beruf nachzugehen. Nur so könne es gelingen, alle Arbeitsplätze, die am Fußball hängen, zu retten. Die Testkapazitäten müsse man mit Blick auf die systemrelevanten Berufe stets im Blick behalten.

Appell an Fans

Nicht nur in Sachen Infektionsrisiko im Stadion muss die Task Force der DFL Szenarien erarbeiten. Auch mögliche Fanansammlungen vor den Spielstätten müssen ausgeschlossen werden können. „Wir sind uns dabei sehr bewusst, dass dem Fußball ohne Fans sein Herz fehlt. Aus Gesprächen und Rückmeldungen von Fanorganisationen weiß ich, wie sehr es die Fans schmerzt, ihre Vereine nicht im Stadion unterstützen zu können.“, so Keller. Er würde verstehen, dass niemand Gefallen an Geisterspielen findet. Allerdings appelliert er an die Fans, diesen Zustand zu akzeptieren. Der Fußball weiß, dass er sich an das halten muss, was die Politik vorgibt. Die politische Seite allerdings ist sich auch bewusst, dass der Fußball einen enorm hohen Stellenwert bei etlichen Millionen Menschen besitzt. Beide Parteien befinden sich daher in regem Austausch miteinander, der im Mai hoffentlich ein positives Ende in Form von eigentlich so unbeliebten Geisterspielen finden wird.

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