Bis zu 250€ Bonus *** Schaffner Flick: Rollt der Bayern-Express auch über Frankfurt hinweg? *** Wir sagen auch #yeah! Super Geburtstagsaktion bei Interwetten *** Mikel Arteta: Bin bei Mesut Özil gescheitert *** Skybet Logo Skybet: 10 Euro Gratiswette für Neukunden *** Bet3000 Logo 150€ Willkommensbonus & 20€ Gratiswette *** Wett-Tipps: Schalke vs. Union Berlin ***

DFL vor Entscheidung: Fünf Wechsel und kein VAR?

Von Die Redaktion am

Die Bundesliga startet in einer Woche, weitere nationale Wettbewerbe in Europa sollen so schnell wie möglich nachziehen. Auch die europäischen Titelkämpfe sind noch in der Schwebe und benötigen Platz im Spielplan. Durch die engen Zeitfenster beschloss man nun eine vorläufige Regeländerung: Ab sofort dürfen Mannschaften fünf Spieler pro Partie auswechseln.

Es galt stets das klare Gesetz: In einem Spiel darf ein Trainer dreimal tauschen. Ist die Partie ein Freundschaftsspiel, gelten andere Regeln. Nun hat die International Football Association Board (IFAB) für ein Novum gesorgt: Auf Bitten der FIFA sind in den kommenden Monaten fünf statt drei Wechsel erlaubt. Hintergrund dieser Idee: Viele Ligen kommen in Zeitnöte, der Spielplan wird enger abgesteckt. Auch eine lange Sommerpause könnte in manchen Ländern schwierig werden. Um die Spieler zu entlasten und stets frische Kräfte bringen zu können, darf zweimal öfter gewechselt werden. Diese Erlaubnis gilt international, jeder Verband entscheidet für seine Liga, ob er sie umsetzen möchte oder nicht. Bislang gilt die neue Regel für alle Spiele des Kalenderjahres 2020. Zeichnet sich jedoch ab, dass einige Wettbewerbe deutlich länger als geplant laufen, könnten die fünf Wechsel verlängert werden. Mehr Zeit schinden können Klubs durch die zwei weiteren Einwechslungen jedoch nicht.

Fünf Wechsel, aber drei Unterbrechungen

Zwar darf jeder Trainer fünf neue Spieler in die Partie bringen, unterbrochen wird aber nur wie gewohnt dreimal. Einen neuen Grund zum Zeitspiel möchte die FIFA so unterbinden. Sollte ein KO-Wettbewerb anstehen, dürfte in der Verlängerung ein sechster Wechsel vollzogen werden. Noch hat die DFL nicht bekanntgegeben, ob sie diese Maßnahme auch für die Bundesliga realisieren möchte. Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann ist kein Freund dieses Versuchs. „Ich denke, dazu gab es bei der FIFA und der DFL viele Sitzungen. Bezüglich der Spielfitness ist das vielleicht keine schlechte Idee. Aber die wird sich schnell wieder einstellen, wir waren ja jetzt nicht wochenlang an der Copacabana. Ich habe eher die Befürchtung, dass diese Auswechslungen taktisch verwendet wird. Vielleicht werden das einige nutzen, um gerade in den letzten Minuten Zeit von der Uhr nehmen. Wenn es so kommt, hoffe ich auf ein Gentlemen Agreement, dass die Regelung nicht ausgenutzt wird.“

Verzicht auf den VAR?

Nicht nur bezüglich des Wechselkontingents gibt es Neuerungen, auch der so kritisch beäugte Videoassistent steht im Mittelpunkt einiger Diskussionen. So lässt die FIFA die einzelnen nationalen Verbände entscheiden, ob sie für die restliche Saison auf das technische Hilfsmittel zurückgreifen möchten oder nicht. Verzichtet man darauf, lässt sich auch die Anzahl aller Beteiligten an einem Geisterspiel minimieren. Die eingesparten Personen müssten logischerweise auch keine Testkapazitäten in Anspruch nehmen. Die Entscheidung liegt alleine bei der DFL: Spielt man die Saison mit dem VAR zu Ende oder einigt man sich auf eine Schlussphase ohne zusätzlichem Schiedsrichter? Da ein Großteil der Saison bereits absolviert ist und alle Entscheidungen des Videoassistenten in die Ergebnisse eingeflossen sind, ist eher davon auszugehen, dass die DFL am altbewährten Konzept festhält. In einer Woche geht die Bundesliga mit Spieltag 26 weiter. Eine Entscheidung bezüglich der Auswechslungen und des VAR wird also in wenigen Tagen fallen.

Odds correct at time of publishing

© Copyright 2020 Sportwette.net