Die Pokal-Achtelfinals stehen an

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Im Achtelfinale des DFB-Pokals muss Tabellenführer Dortmund gegen Bremen antreten. Bild: Imago

Nach dem Start in die Bundesliga-Rückrunde vor zweieinhalb Wochen rollt auch im DFB-Pokal wieder der Ball. Am Dienstag und Mittwoch werden die Achtelfinalpartien ausgetragen. Der Tabellenführer aus Dortmund spielt am Dienstag, die Bayern einen Tag später. Mit Hamburg, Heidenheim, Kiel, Paderborn und Duisburg sind noch fünf Zweitligisten im Wettbewerb vertreten.

Eröffnet wird das Achtelfinale um 18.30 Uhr von den Duellen Hamburg gegen Nürnberg und Heidenheim gegen Leverkusen. Während die Werkself als klarer Favorit in ihr Spiel geht, erwartet man im zweiten Aufeinandertreffen eine Partie auf Augenhöhe. Die Hamburger sind souveräner Tabellenführer der zweiten Liga, während der Club als 17. der Bundesliga um den Klassenerhalt kämpft. Auf Grund des Heimvorteils geht der HSV favorisiert in die Partie. 68 Mal spielten beide Teams bereits gegeneinander, im Pokal gab es allerdings erst zwei Spiele. Beide gingen zu Gunsten des Clubs aus. Bei den Leverkusenern herrscht Aufbruchstimmung. Unter dem neuen Trainer Peter Bosz wurden die letzten beiden Bundesligaspiele gewonnen, auch die Bayern konnten geschlagen werden. Im Pokal scheint ein Weiterkommen gegen Heidenheim reine Formsache zu sein. „Wir wollen einen absoluten Pokalkampf liefern. Aber wir wissen natürlich auch, dass schon einiges zusammenkommen muss, um am Ende erfolgreich zu sein“, so Heidenheims Trainer Frank Schmidt.

Dortmund gegen Bremen

Zu späterer Stunde um 20.45 Uhr steigt das Zweitligaduell zwischen Duisburg und Paderborn. In den letzten Jahren blieb Duisburg stets ungeschlagen gegen die Niedersachsen. Die letzte Niederlage setzte es vor fünfeinhalb Jahren – ausgerechnet im Pokal. Gleichzeitig wird in Dortmund angepfiffen. Die Borussia erwartet mit Werder Bremen einen schweren Gegner. Der Tabellenführer ist trotzdem der klare Favorit. Das letzte Aufeinandertreffen beider Teams ist erst wenige Wochen her. Im Dezember machte Werder eine starke Partie im Signal Iduna Park und verlor unglücklich mit 1:2. Lucien Favre nimmt die Partie sehr ernst und verzichtet auf eine große Rotation. Lediglich zwei oder drei Spielern werde er eine Pause gönnen. Am Mittwoch beginnt er Pokalabend um 18.30 Uhr mit den Begegnungen Leipzig gegen Wolfsburg und Kiel gegen Augsburg. Zuletzt waren die Sachsen gegen den VfL 2015 aus dem Pokal geflogen. In Augsburg ist man erleichtert ob des ersten Bundesligasieges nach einer monatelangen Durststrecke.

Bayerns Wochen der Entscheidung

Um 20.45 Uhr erwarten die Schalker Fortuna Düsseldorf. Für Königsblau ist ein Sieg gegen die Liga-Tristesse Pflicht. In der Tabelle rangieren beide mit 22 Punkten im unteren Segment. Die Bayern, die zuletzt in Leverkusen einen Rückschlag im Meisterrennen hinnehmen mussten, reisen zur Berliner Hertha. Die letzten vier Spiele im Olympiastadion verloren die Herthaner nicht mehr gegen die Münchner, auch im Pokal rechnen sie sich etwas aus. „Ein Riesenspiel. Flutlicht, volles Stadion. Was gibt es Schöneres? Für uns ist das wie ein kleines Finale“, so Vedad Ibisevic. In der Hinrunde gewannen Ibisevic und Co. mit 2:0 gegen den amtierenden Meister. Der FC Bayern muss gewinnen, um nicht wieder in eine Krise zu schlittern. Kapitän Manuel Neuer wird wegen einer Handverletzung aller Voraussicht nach fehlen. Auch für Arjen Robben kommt die Partie zu früh. Auf die Bayern wartet eine hochmotivierte Hertha, der Rekordmeister muss sich auf einen harten Pokalfight einstellen.

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