Dortmund will Batshuayi halten

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Bleibt Batshuayi beim BVB, wird es teuer. Bild: Shutterstock

Marco Reus verlängerte vor wenigen Tagen seinen Vertrag beim BVB, nun soll auch der ausgeliehene Batshuayi gehalten werden. Der vom FC Chelsea stammende Torjäger ist Dortmunds Lebensversicherung und sicherte dem BVB schon viele Punkte. Einigen sich Dortmund und Chelsea, stehen 60 Millionen Euro im Raum.

Die Vertragsverlängerung von Marco Reus bis zum Jahr 2023 war ein erster Schritt des BVB. Ob Trainer Pete Stöger über die Saison hinaus in Dortmund bleiben wird, ist ungewiss. Doch hinsichtlich der Kaderplanung basteln die Bosse schon jetzt an ersten Erfolgen. Nach der Verlängerung sprach sich Reus auch für eine feste Verpflichtung von Michy Batshuayi aus. Der Belgier ist vorerst bis zum 30. Juni vom FC Chelsea ausgeliehen. Er wurde geholt, als der langwierige Wechsel von Pierre-Emerick Aubameyang zum FC Arsenal endlich feststand und schlug direkt ein. Sollte Dortmund die Kaufoption wirklich ziehen, wird es teuer. 60 Millionen Euro Ablöse müssten gezahlt werden. Geld, dass die Borussia aber definitiv hat. Für Aubameyang zahlten die Gunners 64 Millionen, auch von den 150 Millionen, die Barca für Dembele überwies, ist noch eine Menge übrig. Batshuayi würde damit zum teuersten Transfer der Bundesliga-Geschichte werden.

Tore wie am Fließband

Als Top-Torjäger Aubameyang plötzlich weg war, zweifelte man zunächst daran, ob Batshuayi ihn wirklich ersetzen könne. Doch der belgische Stürmer kam, sah und traf. Bereits im ersten Spiel gegen Köln erzielte er einen Doppelpack, auch beim Last-Minute-Heimsieg gegen die Frankfurter Eintracht vergangenen Spieltag traf er doppelt, diesmal in der Rolle des Jokers. Fünf Tore in sechs Spielen, dazu zwei Treffer in drei Europa-League-Partien, Batshuayi scheint zu 100% zum Dortmunder Spiel zu passen. Auch Marco Reus machte sich deshalb für seinen Offensivpartner stark. „Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn Michy bleibt. Er hat gezeigt, wie wichtig er für uns sein kann. Ich hoffe, dass wir die Saison auf einem Champions-League-Platz beenden. Dann müssen wir uns kontinuierlich gut aufstellen. Ich stehe da in einem guten Austausch mit Zorc und Watzke“. Batshuayi selbst sieht die Sache etwas zurückhaltender.

Batshuayi fühlt sich wohl in Dortmund

Der Belgier scheint nicht abgeneigt zu sein, weitere Jahre in Dortmund zu verbringen. Konkrete Pläne ließ er aber noch nicht verlauten. „Ich fühle mich hier sehr wohl, aber das ist eine Sache zwischen Dortmund und Chelsea“. Gut möglich, dass der Stürmer abwarten möchte, wer das Traineramt bei den Blues zur nächsten Saison übernimmt. Unter Antonio Conte gab es für ihn nur die Rolle des Einwechselspielers. Sein Vertrag beim FC Chelsea läuft noch bis zum Sommer 2021, sodass ein neuer Trainer auch eine neue Chance bedeuten könnte. Sollte er bis zum Ende der Spielzeit weiterhin so gut treffen und der Borussia dadurch einen direkten Champions-League-Platz bescheren, könnten die 60 Millionen Euro gut investiertes Geld sein. Sportdirektor Michael Zorc wollte nicht konkret Stellung zu Batshuayi nehmen, verriet aber: „Klar ist, dass wir uns auf dieser Position für die kommende Saison gut aufstellen werden“. Mit einem Stürmer, der Batshuayi heißt oder dessen Torquote sehr nahe kommen kann.

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