Drei Punkte und erste Gomez-Akzente für den VfB

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Zum Elfer-Pfiff kam es nicht, denn das Leder landete eh im Hertha-Kasten. Bild: Shutterstock

Der VfB startet mit einem 1:0-Heimsieg gegen die Hertha in die Rückrunde. In einer ausgeglichenen Partie, in der die Berliner mehr Chancen hatten, genügte den Stuttgartern ein Eigentor von Niklas Stark. Rückkehrer Mario Gomez hatte einige starke Szenen, die den Fans Hoffnung auf eine zweite Halbserie ohne Abstiegsangst machen.

Gomez, der von Trainer Hannes Wolf direkt in die Startelf beordert wurde, setzte nach nur 5 Minuten den ersten Akzent der Partie, als er nach Flanke von Kapitän Gentner nur knapp am Tor vorbeiköpfte. Diese gute Möglichkeit blieb aber über längere Zeit die einzige Torannäherung der Hausherren, die nach wie vor Probleme zu haben schienen, offensive Durchschlagskraft zu entwickeln. Die Hertha stand defensiv sicher und kam nach 20 Minuten selber erstmals gefährlich vors Stuttgarter Tor. Erst scheiterte Lazaro am Außenpfosten, dann vergab Kalou zwei gute Chancen. Einmal hielt Zieler glänzend, das andere Mal versagtem dem Ivorer die Nerven, als er frei vor dem Tor zum Abschluss kam und den Ball weit über den Kasten setzte. Eine Führung für die Hertha wäre nicht unverdient gewesen. Der VfB hatte seine letzte gefährliche Aktion vor der Pause in der 33. Minute, als Mario Gomez traf, allerdings aus Abseitsposition.

Wenig Spielfreude auch nach der Pause

Mit einem 0:0 ging es in die Halbzeit, die guten Chancen auf beiden Seiten konnten nicht darüber hinweg täuschen, dass die Partie weitestgehend wenig unterhaltsam war. Das änderte sich auch nach dem Seitenwechsel nicht, in Strafraumnähe kam keine der beiden Mannschaften. Auch, als Wolf umstellte und Daniel Ginczek neben Mario Gomez stürmen ließ, brachte das nicht den gewünschten Erfolg. Von der Hertha kam offensiv so gut wie gar nichts, dem VfB reichte eine plötzliche Unachtsamkeit der Berliner. Ginczek spitzelte den Ball zu Gomez in den Strafraum, dieser wurde von Niklas Stark festgehalten. Der Zweikampf der beiden, der auch in einem Elfmeterpfiff hätte enden können, entschied die Partie. Gomez forderte, mit dem Rücken zum Tor, einen Strafstoß, während Stark im Fallen den Ball äußerst unglücklich über Torwart Rune Jarstein ins Tor lupfte. Ein schöner Treffer, leider jedoch ins falsche Gehäuse.

Wenig Gegenwehr der Hertha

12 Minuten waren ab dem Gegentreffer noch Zeit, etwas Zählbares aus dem Schwabenland mitzunehmen, aber die Berliner zeigten kaum Reaktion auf den Rückstand. 4-Mal waren die Stuttgarter zuletzt ohne eigenem Treffer aus den Spielen gegangen, diesmal reichte es immerhin zu einem erzwungenen Eigentor. Hertha kam zu keiner nennenswerten Aktion mehr, während sich die Stuttgarter den 1:0 Sieg am Ende mit viel Kampf sicherten. Für die Schwaben ein enorm wichtiger Dreier, der ihnen dank der Niederlage des HSV und dem Remis von Werder Bremen etwas Luft im Tabellenkeller verschafft. Nach dem positiven Start in die Rückserie können die Stuttgarter nun auch ihre Auswärtsschwäche in Angriff nehmen, nächste Woche geht es nach Mainz, die nach der Niederlage in Hannover selbst in Abstiegsnöten sind. Mit dem ersten Auswärtssieg der Saison könnte der VfB sich entspannter der Rückrunde widmen und sich im gesicherten Mittelfeld aufhalten.

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