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Dynamo wie entfesselt: HSV blamiert sich in Dresden – und Bielefeld an der Hafenstraße

Von Die Redaktion am

Dynamo Dresden - HSV DFB-Pokal

In Sachsen, wo die schönen Mädchen auf den Bäumen wachsen – da gibt es auch ganz passable Kicker. Bei Dynamo Dresden etwa. Fragt nur mal beim Hamburger SV nach. Denn der Zweitligist blamierte sich im Duell der Elbstädter so richtig. Mit gleich 1:4 gingen die Rothosen bei den Dynamos unter. Und auch Bundesliga-Aufsteiger Arminia Bielefeld ist schon ausgeschieden.

Relativ ruhig verlief die erste Runde im DFB-Pokal noch am Samstag. Am Sonntag schied dann der Zweitligist FC St. Pauli beim Regionalligisten SV Elversberg aus (2:4). Offenbar mögen sie in der Hansestadt den Pokal nicht so wirklich. Denn am Montag Abend folgte auch der HSV den Kiezkickern. Bei der SG Dynamo Dresden setzte es kurz vor dem Start der 2. Bundesliga eine happige 1:4 (0:2)-Klatsche vor 11.000 Fans im Rudolf-Harbig-Stadion. Die Saison 2020/21 hat noch gar nicht so richtig begonnen. Schon steht der HSV, der zwei Mal nacheinander den Wiederaufstieg zurück in der erste Liga verpasst hatte, enorm unter Druck.

Vom Hamburger SV ist herzlich wenig zu sehen

Dass Yannick Stark die Dynamos schon nach drei Minuten jubeln ließ, war etwas ganz Besonderes: nämlich das schnellste Dresdner Tor im DFB-Pokal. Zu schnell für die Hamburger jedenfalls, für die Dudziak viel zu einfach den Ball im Mittelfeld verloren hatte. Die gute Flanke von Vlachodimos nutzte Stark dann stark per Volley-Abnahme. Doch wo war eigentlich sein Bewacher? Und Dynamo machte da weiter. Der HSV auch. Wieder ein Ballverlust, wieder ging es schnell. Robin Becker fasste sich dann aus spitzen Winkel ein Herz und vollendete zur 2:0-Führung bereits nach einer guten Viertelstunde (16.). Der Ball war aber so abgefälscht, dass Heuer im HSV-Kasten keine Abwehrchance hatte.

Nach dem Seitenwechsel zog Christoph Daferner den Rothosen mit dem 3:0 dann schnell den Zahn. Erneut hatte Vlachodimos, der von Aaron Hunt überhaupt nicht bedrängt wurde, aufgelegt (53.). Die 11.000 Fans trauten ihren Augen nicht. Doch weil von den Gästen auch in der Folgezeit kaum entscheidende Gegenwehr zu registrieren war und Onana (89.) nur noch das 1:3 schaffte, zog Dynamo Dresden am Ende hochverdient in die zweite Pokalrunde ein. Denn Kapitän Sebastian Mai verwandelte in der Nachspielzeit einen Handelfmeter zum 4:1-Endstand.

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Bielefelder Blamage an der Hafenstraße

Bei den Würzburger Kickers blieb die Sensation aus. Hannover 96 löste diese Aufgabe relativ souverän und setzte sich mit 3:2 durch. Weydandt (23.), Kaiser (59.) und Hübers (78.) erzielten für die Niedersachsen die Treffer zum zwischenzeitlichen 3:0. Die Tore der Kickers (89.(90.+5) kamen zu spät. Hingegen blamierte sich Bielefeld ebenso. An der Hafenstraße bei Rot Weiss Essen verlor die Arminia mit 0:1. Simon Engelmann hieß der Pokalheld, der für RWE nach einer guten Stunde aus der Distanz mit einem satten Linksschuss das alles entscheidende Tor erzielte.

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