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Enttäuschung beim DFB nach 4:0-Sieg gegen Gibraltar

Am Freitagabend gewann die deutsche Nationalmannschaft mit 4:0 gegen den Kleinstaat Gibraltar. Auch wenn der Sieg deutlich war, bleibt bei den Fans und den Verantwortlichen ein Gefühl der Enttäuschung zurück.

Gegen Gibraltar waren drei Punkte für die DFB-Elf fest eingeplant und so bewahrheiten sich auch die Annahmen der Buchmacher. Zu keinem Zeitpunkt des Spiels konnte Gibraltar ernsthafte Gefahr auf das deutsche Tor ausüben, da man sich konsequent im eigenen Sechszehner versammelte. Zum Teil schien sich alle elf Spieler aus Gibraltar im eigenen Strafraum zu befinden, um die Räume für die deutschen so eng wie möglich zu machen. Deutschland war also klar überlegen, münzte die Überlegenheit aber nur viel zu selten in Tore um. Zweimal Müller, einmal Götze und ein Eigentor besiegelten die drei fest eingeplanten Punkte für Deutschland.

Weltmeister trifft auf Amateur-Truppe

Einige Spieler aus Nationalmannschaft Gibraltars gehen neben dem Fußball auch einem normalen Job nach. Sie sind keine Profis und verdienen mehrere Millionen Euro im Jahr mit dem Fußballspielen. Kein Wunder also, dass sie gegen den Weltmeister nichts ausrichten konnten, aber dennoch muss man ihnen ein Lob aussprechen. Sie verteidigten gut und ließen nur wenige Chancen zu. So gibt auch ein 4:0-Sieg Anlass zur Kritik an der deutschen Elf. Allen voran der Bundestrainer selbst: „Ich bin alles andere als zufrieden. Wir wollten spielen wie ein Weltmeister, dafür war es heute zu wenig. In der zweiten Hälfte haben wir viel falsch gemacht. Die Außen waren nicht besetzt, bei den Flanken standen wir schlecht, wir haben die Positionen nicht gehalten.“

Die Leistung der deutschen war zu passiv und zum Teil ideenlos. Nur 36 Abschlüsse gab die DFB-Elf im Laufe der Partie ab, wovon ein Großteil allerdings aus der Ferne weit am Tor vorbeiging. Nur sieben kamen auf das Tor des Schlussmann Jamie Robba, der bis auf einen kleinen Aussetzer beim 2:0 eine gute Partie ablieferte. Auch die Gefährlichkeit nach Standardaktionen ließ Deutschland vermissen. Dass man in Brasilien noch bei Standards gefürchtet wurde, konnte man nach 20 harmlosen Ecken nicht erkennen.

Am Dienstag gegen Spanien

Es scheint als wäre der Wurm drin und so sehnt sich Löw nun die lange Winterpause herbei. Er selbst will und hofft für seine Mannschaft, den Kopf freizubekommen und den Weltmeistertitel zu vergessen. Zwar sollen sich die Spieler weiterhin an den riesigen Erfolg erinnern können, doch beim Spielen scheint sie das zu belasten. Ob es womöglich ohne Wettkampfdruck im Freundschaftsspiel mit gewohnter Gelassenheit zugeht, bleibt abzuwarten.

Am kommenden Dienstag spielt Deutschland gegen Spanien und gilt nach den zuletzt enttäuschenden Ergebnissen als Außenseiter der Partie. Mit einer Quote von 3.50 bei bet365 gewinnen sie und ein Unentschieden würde mit 3.25 belohnt werden. Beweisen die Spanier Stärke und siegen gegen die angeschlagenen Deutschen, so würde eine erfolgreiche Wette mit 2.10 belohnt werden.

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Autor Mark Weber

 

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