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Europapokal: BVB sieht beste Chance über Berlin

Gegen den deutschen Rekordmeister musste sich Borussia Dortmund am Ende mit einer 0:1-Niederlage zufrieden geben. Nachdem man vor allem in der ersten halben Stunde enorm viel Druck auf die Münchener ausübte und diese somit nicht ins Spiel kommen ließ, fiel dann das eine entscheidende Tor.

Durch die Niederlage gegen FC Bayern liegen erneut sechs Punkte zwischen dem BVB und dem letzten Europapokal-Platz. Nachdem man in dieser Saison eine der längsten Negativserien hinlegte, droht Borussia Dortmund nun ein Jahr ohne die Teilnahme am internationalen Geschäft. Sich über einen der ersten sechs Tabellenplätze für den Europapokal zu qualifizieren, wird enorm schwer. Über den DFB-Pokal könnte man sich aber nach wie vor für Europa qualifizieren.

Europa-Pokal nur über DFB-Pokal erreichbar

Es sind noch sieben Spieltage bis zum Saisonende und der BVB kann eine halbwegs positive Bilanz ziehen. Nachdem Sportvorstand Watzke noch vor einigen Wochen den Abstiegskampf ausgerufen hatte, befindet man sich nun auf dem zehnten Platz der Tabelle und sehnt sich sogar nach dem Europapokal. Den Top-Sechs läuft man jedoch weiterhin nur hinterher. Die Hoffnung stirbt jedoch bekanntlich zuletzt und sollte es über die Liga-Platzierung nicht klappen, bleibt ja immer noch der DFB-Pokal. Sollte man sich gegen den Viertelfinalgegner Hoffenheim durchsetzen können und auch im Halbfinale gewinnen, wäre Dortmund auch im kommenden Jahr international vertreten.

Ein Sieg am Dienstagabend gegen TSG Hoffenheim wurde von Jürgen Klopp daher zur obersten Priorität ausgerufen. Mit einer Quote von 1.45 ist man zwar Favorit der Partie, ein Selbstläufer wird es gegen die Kraichgauer jedoch mit Sicherheit nicht. Hochkonzentriertes Auftreten und eine gewisse Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor erwartet Klopp gegen die TSG. „Der Pokal ist unheimlich wichtig – und das würde ich gerne unserem Spiel ansehen“, sagte Klopp am Ostersonntag im Rahmen einer Pressekonferenz.

Bei alle der Konzentration auf den DFB-Pokal sollte man die Liga jedoch nicht aus den Augen verlieren. Wie Klopp ebenfalls gut erkannt hat: „Unsere Situation ist nicht komfortabel genug, dass wir sagen könnten, wir lassen die Bundesliga auslaufen.“ In der Partie zwischen Hoffenheim und Dortmund ist heute Abend ein spannendes Match zu erwarten.

Mit den Aussagen von Hoffenheim-Coach Markus Gidsol kann Klopp nichts anfangen. Der Trainer gab die Favoritenrolle bei einer Erfolgsquote von 7.50 bei bet365 gerne an Dortmund weiter und sprach dem BVB daher den größeren Druck zu. Klopp ist da ganz anderer Meinung: „Wenn Hoffenheim nicht unbedingt in die nächste Runde will, ist der Druck für uns größer. Da ich aber davon ausgehe, dass sie auch ins Halbfinale wollen, ist der Druck bei beiden gleich.“ Sollte am Ende der 90 Minuten kein Sieger feststehen (5.00), geht es für die beiden Teams in die Verlängerung. Aufgrund der Doppelbelastung würden wahrscheinlich beide Mannschaften dieses Szenario gern verhindern.

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Autor Mark Weber

 

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