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Experte verrät: 30. Juni muss nicht das Saisonende bedeuten

Fußball-News
Bei Spielern wie Alexander Nübel könnte sich der Wechsel verzögern. Bild: Paimages

Ein Saisonende im Mai? Davon hat sich die Bundesliga gedanklich schon verabschiedet. Wann die Spielzeit abgeschlossen werden kann, ist noch unklar. Bislang galt es als sicher, dass dies vor dem 30. Juni passieren muss. An diesem Tag enden viele Verträge. So sicher scheint das jedoch nicht zu sein, gibt es Sonderregelungen?

Der 30. Juni gilt im Profifußball als eine Art Stichtag. An diesem Datum enden Verträge, am Folgetag, dem 1. Juli, beginnen die neuen Papiere. Dieser 30. Juni liegt ideal. Die Saison ist seit einigen Wochen abgeschlossen. Die Vorbereitungen auf die neue Spielzeit werden wenige Tage danach begonnen, sodass neue Spieler direkt dabei sind. 2020 ist allerdings das Jahr, in dem alles ein wenig anders laufen wird. Die gesundheitliche Situation in ganz Europa lässt kein reguläres Saisonende zu. Die Europameisterschaft wurde auf 2021 verschoben, somit haben die Ligen Zeit, bis Ende Juni die Saison zu Ende zu spielen. Der 30. Juni muss das Ende sein, um alle Spieler rechtzeitig zu transferieren, das dachte man bis jetzt. Prof. Dr. Philipp Fischinger, Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht, Handels- und Wirtschaftsrecht sowie Sportrecht an der Uni Mannheim, sieht hier eine Chance auf Sonderregelungen. Wie wichtig ist der 30. Juni also?

Wechsel bei Saisonende

Die Geschäftsgrundlage, so der Experte, wird durch die derzeitige Krise enorm gestört, sodass eine Ausnahmesituation vorliegt. Er empfiehlt, Sondervereinbarungen aufzusetzen, damit alle Parteien rechtlich abgesichert sind. „Nach meiner Einschätzung enden die Arbeitsverträge aber unabhängig von ihnen nicht mit dem 30. Juni, wenn die Saison bis circa Ende Juli oder Mitte August fortgesetzt wird und die „Transferfenster" so verschoben werden, dass vor der nächsten Saison Wechsel möglich sind. Stattdessen laufen sie bis zum tatsächlichen Saisonende. Es ist durch die schwerwiegend gestörte Geschäftsgrundlage dem Verein nicht mehr zumutbar an der Ursprungsvereinbarung festzuhalten. Der Vertrag ist deshalb anzupassen. Maßgeblich ist dabei, was die Parteien vereinbart hätten, wenn sie die Störung vorausgesehen hätten, also dass sich die Verträge automatisch bis zum tatsächlichen Ende der Saison 2019/2020 verlängern.“ Fischinger bezieht sich dabei auch auf einen Passus, der in den Verträgen der Spieler nachzulesen ist.

Einheitliche Fristen?

„Der Vertrag gilt bis zum 30.6.2020 (Ende des Spieljahres 2019/2020).“, so steht es in den Arbeitspapieren. Geht die Saison länger als gedacht, verlängern sich die Verträge automatisch. Und zwar solange, bis die Spielzeit wirklich beendet ist. Im Beispiel von Alexander Nübel, der im Sommer ablösefrei zum FC Bayern gewechselt wäre, heißt das: Der Kontrakt auf Schalke endet am allerletzten Spieltag. Direkt danach beginnt sein neuer Vertrag beim deutschen Rekordmeister. Die Schalker sind also für sein Gehalt so lange zuständig, wie er das blaue Trikot trägt. Alle Beteiligten sollten sich jedoch schriftliche Absicherungen zukommen lassen, andernfalls droht ein rechtliches Chaos. Fraglich ist auch, wie Wechsel zwischen verschiedenen Ligen funktionieren. Was, wenn die Bundesliga am 1. Juli vorbei ist und die Premier League am 5. Juli? Sportlich wie rechtlich kommt ein hohes Arbeitspensum auf die Ligen zu. Noch kann niemand abschätzen, wann die Saison weitergeht, wann sie endet und wann wir die ersten Wechsel zu verkünden haben.

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