FC Liverpool: Kloppos „Echte Liebe“ zum Nachlesen

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Im Blickpunkt: Jürgen Klopp ist unter die Autoren gegangen. Bild: Shutterstock

Jürgen Klopp – zweifelsfrei einer der größten deutschen Trainer der letzten 20 Jahre. Dass der gebürtige Stuttgarter die Borussia aus Dortmund nach einigen Jahren Durststrecke inklusive finanzieller Probleme an die Spitze der Bundesliga sowie ins Champions League Finale führt, hatten ihm nicht viele zugetraut. Jetzt verrät der Coach des FC Liverpool in seiner neuen Biografie, wie er fast beim FC Bayern gelandet wäre…

Am 17. November, pünktlich zum Weihnachts-Shopping, kann man „Ich mags, wenns kracht“ kaufen. Jürgen Klopp’s neue Biografie erzählt von seinem Weg an die Anfield Road, wo er in kürzester Zeit zum Liebling der Fans avancierte. Ähnlich seiner Rolle, die er auch während seiner 6 Dortmunder Jahre bei den BVB Fans inne hatte. „Wenn Ausland, dann England“, so lässt es der Erfolgstrainer verlauten. Schon lange vor seinem Arbeitsbeginn beim FC Liverpool war er ein gefragter Mann auf der Insel gewesen. Manchester United, Lokalrivale City und Tottenham wollten sich seine Dienste sichern. Kloppo’s Art, Spieler, Verantwortliche und Fans mit seiner Emotion, seiner Ansprache und seinem Kampfgeist zu beeindrucken, passte perfekt zur englischen Premier League. Wie Klopp in der Biografie verrät, war er sich zunächst nicht darüber im Klaren, ob sein Englisch für die emotionsgetragene Führungspersönlichkeit ausreichend ist. Wie man heute weiß, hat sich sein Lerneifer ausgezahlt.

Jürgen Klopp und der FC Bayern

Klopp‘s neues Buch beleuchtet auch die vielen Gerüchte, die es um ihn in Zusammenhang mit dem FC Bayern München oftmals gab. Nicht nur heute wird aktuell darüber spekuliert, ob Klopp neuer Trainer an der Säbener Straße werden könnte, auch in der Vergangenheit wurden ihm Gespräche nicht selten angedichtet. 2008 soll es aber mehr gewesen sein, als nur eine erstes Anfragen, die Gespräche waren sogar schon fortgeschritten. Klopp, damals noch in Diensten des FSV Mainz 05, sollte Nachfolger von Ottmar Hitzfeld werden. Jürgen Klopp telefonierte damals, so schildert es sein Buch, mit Uli Hoeneß, der ihm vom Interesse des FC Bayern in Kenntnis setzte. Es gab nur ein Problem: Er war einer von zwei Kandidaten, über die die Münchner nachdachten. Er als nationale Lösung, Klinsmann als internationale. Klopp, der sich ein Engagement hätte vorstellen können, zeigte sich enttäuscht, als Hoeneß ihm nur einen Tag später absagte, da die Zusage von Jürgen Klinsmann kam.

Alkohol auf dem Dortmunder Trainingsplatz

Nicht nur rein sportlich bekommen wir einiges über Jürgen Klopp zu lesen. Ein Kuriosum spielte sich zu seiner Dortmunder Zeit ab und hatte mit sportlicher Disziplin nicht gerade viel zu tun. Ilkay Gündogan, der heute bei Klopp’s Ligarivale Manchester City spielt, erzählt in der Biografie von angetrunkenen Trainingseinheiten. So sei es nicht gerade selten vorgekommen, dass ein größerer Kreis von Dortmunder Spielern abends um die Häuser zog und es ordentlich krachen ließ. Das Training am nächsten Morgen fand dann mit dementsprechender Katerstimmung statt, so Gündogan: „Nach den Spielen sind wir damals öfters noch mit acht bis zehn Spielern abends weggegangen. Viele waren ja auch noch Singles. Meistens kamen dann alle relativ angetrunken am nächsten Morgen zum Training, was man auch gesehen hat“. Wie Jürgen Klopp, der Disziplin als eins der höchsten sportlichen Gebote sieht, diese Vorfälle eingeordnet hat? Ab dem 17.11.2017 findet jeder die Antwort in „Ich mags, wenns kracht“!

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