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FC Schalke 04 mit Demutsgeste in Corona-Zeiten: Kommt die Gehaltsobergrenze beim Jahresgehalt?

Von Michael am

Gehaltsobergrenze beim FC Schalke 04

Der FC Schalke 04 stand in der 1. Bundesliga zuletzt unter besonderer Beobachtung. Denn seit dem Re-Start gab es keinen Sieg mehr. Doch die Corona-Krise brachte die Königsblauen auch aus anderen Gründen in die Schlagzeilen. Finanziell gehört der Knappen-Club nämlich zu den angeschlagenen Vereinen der Liga. Und Geldgeber Tönnies steht wegen eines Corona-Ausbruchs in seiner Fleischverarbeitung am Pranger. Scheinbar will S04 sich langfristig kein Geld von Tönnies mehr leihen. Fest steht zumindest, dass die Schalker als erster Bundesligist mit einer Obergrenze für Gehälter planen.

Es war Karl-Heinz Rummenigge, der zuletzt nochmal bekräftigte, dass eine Gehaltsobergrenze in der 1. Bundesliga wegen des in der EU geltenden Wettbewerbsrechts nicht durchzusetzen ist. Er brachte daher ein Schlagwort vor: „Rationalität“. Die Vereine sollen selber entsprechend ihrer Möglichkeiten wirtschaften. Besonders auf Schalke war dies wohl lange Zeit eher nicht der Fall. Und die Leistungen und die gezahlten Gehälter klafften zuletzt weit auseinander. Dennoch erstaunt es, dass ausgerechnet Schalke jetzt vorprescht. Dabei sind die Ziele in Richtung Gehaltsobergrenze relativ klar formuliert: Kein Spieler mit einem Jahresgehalt von über 2,5 Millionen Euro soll verpflichtet werden.

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Ist Selbstbeschränkung der Schalker Weg zu finanzieller Gesundheit?

Zunächst einmal soll die Planung in Richtung Obergrenze der Gehälter nicht nur in den Köpfen der Verantwortlichen verankert, sondern verbindlich in einer Reform eingebettet werden. Laut Informationen der SZ soll kein Vertrag mit Spielern mehr geschlossen werden, die mehr als 2,5 Millionen Euro Jahresgehalt verlangen. Freilich ist bei dieser Aussage noch nicht abgesteckt, ob Prämien oder Handgelder entsprechend eingerechnet sind.

In Zeiten der Corona-Krise zeugt diese Geste von Demut. Allerdings hat die Pandemie die Schalker vermutlich härter getroffen, als manch anderen Bundesligisten. Die Zuschauer blieben aus. Finanzen fehlen. Und schon vorher schien das Budget Spitz auf Knopf genäht. Im Zweifel war da ja ein Tönnies, der den Geldhahn aufgedreht hätte. Doch ist dieser wegen der Arbeitsbedingungen in seiner Fleischindustrie ebenfalls angezählt und damit als Geldgeber bei den Fans nicht gerne gesehen. Schalke muss daher vermutlich sogar alternative Wege gehen.

Was bedeutet eine Gehaltsobergrenze für die Schalker Kaderplanung?

Der FC Schalke 04 muss sich bei Spielerkäufen jetzt ein bis zwei Schubladen tiefer bedienen. Die Ausbildung der Akteure rückt mehr in den Fokus. Denn bei den hochgehandelten und von diversen Clubs umworbenen Spielern hat S04 jetzt kaum noch eine Chance. Natürlich schauen potentielle Neuzugänge auch auf das Gehalt.

Und es sind nicht nur die Transfers. Auch bei den Vertragsverlängerungen ist genau hinzusehen. Schalker Top-Spieler, wie Suat Serdar, Ozan Kabak oder Weston McKennie werden unter diesen Voraussetzungen vermutlich nicht verlängern. Eventuell ist es sogar ein Schalker Kniff. Der Verein muss wegen der angespannten finanziellen Lage Verkäufe tätigen und kann dies jetzt unter dem Deckmantel einer Gehaltsobergrenze tun. Gleichwohl stehen mit Sicherheit Verkäufe an, um Kaderlücken – wie im Tor – zu füllen.

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