Flüchtet Julian Weigl aus Dortmund?

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Julian Weigl kommt beim BVB kaum noch zum Einsatz. Bild: Imago

Der aktuelle Höhenflug des BVB sorgt für viele strahlende Gesichter in Dortmund. Für einen Stammspieler vergangener Spielzeiten allerdings gibt es nur wenig Grund zum Jubeln. Julian Weigl bekommt bei Schwarz-Gelb kaum noch Einsätze und liebäugelt daher mit einem Wechsel. Im Gespräch sollen Transfers zum FC Arsenal oder zum AS Rom sein.

Die Dortmunder führen die Tabelle mit einigen Punkten Vorsprung an und stehen in der Champions League vorzeitig im Achtelfinale. Besonders die Offensive mit Marco Reus, Paco Alcacer und Jadon Sancho überzeugt auf ganzer Linie. Der eigentliche Königstransfer des BVB ist allerdings Axel Witsel. Der Belgier hält das Mittelfeld zusammen und entlastet die Defensive. Seine starken Leistungen aber lassen einen sichtlich unzufriedenen Akteur zurück: Julian Weigl. Der 23-Jährige spielt aktuell kaum eine Rolle bei den Borussen. In der aktuellen Saison durfte er lediglich in drei Partien mitwirken und stand dabei nur 150 Minuten auf dem Platz. Angeblich spielt Weigl in den Planungen von Trainer Lucien Favre fast keine Rolle mehr. Um endlich wieder Spielpraxis sammeln zu können, soll der Nationalspieler bereits in der kommenden Winterpause den Verein verlassen wollen. Gerüchten zufolge sind zwei Klubs stark an ihm interessiert.

Wechsel auf Leihbasis?

Unter den Interessenten soll sich unter anderem der FC Arsenal befinden. Die Gunners wären allerdings wohl erst im nächsten Sommer gesprächsbereit. Der Topfavorit auf die Weigl-Verpflichtung kommt angeblich aus der Serie A. Der AS Rom ist drauf und dran, den Mittelfeldspieler schon im Dezember unter Vertrag zu nehmen. Es soll eine Leihe im Raum stehen. Die Roma möchte sich Weigls Dienste für eineinhalb Jahre sichern, allerdings rein auf Leihbasis. Ob der BVB damit einverstanden wäre, scheint fraglich. Ein Wechsel wird vermutlich nur zustande kommen, wenn sich die Italiener eine anschließende Kaufoption sichern. Verwendung für Weigl sieht Lucien Favre nicht mehr. Auf seiner Position stehen Witsel, Delaney und Dahoud aktuell vor ihm. Ein Wintertransfer scheint die einzig befriedigende Situation für beide Seiten zu sein. Ist das Angebot der Römer finanziell ausreichend, könnten sich die Verantwortlichen der beiden Klubs in naher Zukunft zu Gesprächen treffen. Um eine Zukunft im Nationalteam zu haben, muss Weigl unbedingt wieder zu mehr Spielpraxis kommen.

Vom Chef zum Bankdrücker

Weigls sportliche Misere überrascht. Unter Thomas Tuchel war der junge Mittelfeldmann unumstritten und auf dem besten Wege, einer der Top-Stars der Bundesliga zu werden. Im Sommer 2015 war er vom TSV 1860 München nach Dortmund gewechselt. Bei den Münchner Löwen hatte er in sehr jungen Jahren bereits das Kapitänsamt inne und wurde sofort zum Führungsspieler. Beim BVB angekommen, trautem ihm nur wenige zu, schnell zum Stammpersonal zu gehören. Bereits in seinem ersten Bundesligajahr war er nicht mehr aus der Anfangself wegzudenken und absolvierte 30 Ligaspiele. Sowohl unter Thomas Tuchel als auch unter Peter Bosz und Peter Stöger gehörte er stets zum Stammpersonal. Mit der Verpflichtung von Thomas Delaney und Axel Witsel rückte er zu Beginn der aktuellen Spielzeit dann in den Hintergrund. Die Dortmunder sind auf seiner Position ausreichend besetzt, sodass aus Sicht des BVB nichts gegen einen Wechsel spricht. Möchte auch Weigl weg, steht ein Transfer aller Voraussicht nach kurz bevor.

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