Frankfurt deklassiert Schalke

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Frankfurt stürzt Schalker tiefer in die Krise. Bild: Imago

Der elfte Bundesligaspieltag wurde in Frankfurt komplettiert. Die Eintracht traf auf den FC Schalke 04. Viele erwarteten ein enges Spiel, aber die Hessen ließen Königsblau nicht den Hauch einer Chance. Sebastien Haller und Doppeltorschütze Luka Jovic trafen beim 3:0. Auf Schalke ist man mittlerweile im Abstiegskampf angekommen.

Bei den Schalkern gab es bereits vor Anpfiff der Partie eine gute Nachricht: Kapitän Ralf Fährmann war wieder zurück im Tor. Beide Teams hatten noch vor wenigen Tagen Europapokalaufgaben vor der Brust, weshalb die Trainer ein wenig rotierten. Das gefährliche Offensivtrio der Eintracht aber blieb bestehen. Haller, Jovic und Rebic stürmten von Beginn an. Schalke ging wie erwartet ins Spiel. Defensiv wollte man sicher stehen und den Frankfurtern das Geschehen überlassen. Folglich hatte die Eintracht deutlich mehr Ballbesitz, kam aber in der Anfangsphase noch nicht gefährlich vor das gegnerische Tor. Es dauerte 20 Minuten, ehe die SGE die erste gute Gelegenheit nach einer Ecke hatte. Bei Schalke 04 tat sich offensiv wenig. Mark Uth hatte nach einer Ecke in der 34. Minute die einzige Gelegenheit. Mehr brachte das Team von Domenico Tedesco nicht auf den Platz. Mit einem 0:0 ging es in die Kabinen.

Frankfurt brauchte Geduld

Zu Beginn der zweiten 45 Minuten änderte sich zunächst nicht viel. Beide Mannschaften standen sicher und wollten Fehler vermeiden. Erst nach einer guten Stunde ergab sich wieder eine Gelegenheit. Breel Embolo tauchte auf einmal frei vor Keeper Kevin Trapp auf. Frankfurts Torhüter konnte den Rückstand gerade noch verhindern. Im direkten Gegenzug zeigte sich die SGE dann eiskalt. Rebic brachte den Ball zu Jovic, der Stambouli stehen ließ und die Führung erzielte. Nach dem 1:0 bekamen die Adler Lust auf Kombinationsfußball. Schalke gab ihnen mehr Räume, die sie konsequent nutzten. In der 66. Minute stand zunächst der Pfosten im Weg, doch wenige Minuten später schlug Jovic erneut zu. Das 2:0 in der 73. Spielminute war bereits sein neunter Saisontreffer. Damit steht er an der Spitze der Torjägerliste. Königsblau war sichtlich darum bemüht, eine Antwort zu finden. Konoplyanka traf aber nur die Latte. Zehn Minuten vor dem Ende merkte man den Schalkern die Enttäuschung bereits an.

Spitzenmannschaft gegen Abstiegskampf

Die Entscheidung fiel schließlich in der 80. Minute. Nach einer Frankfurter Ecke konnte Fährmann den Ball nicht festhalten. Haller nutzte seine Chance und traf zum 3:0. Vor der Saison wäre das Duell Eintracht Frankfurt gegen Schalke 04 vermutlich als klare Angelegenheit tituliert worden. Schalke die Spitzenmannschaft, Frankfurt der Abstiegskandidat. Die Tabelle allerdings zeigt ein anderes Bild. Die Eintracht steht mit 20 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz. Meister Bayern München rangiert einen Platz dahinter. Schalke hat zehn Zähler auf dem Konto. Gerade einmal zwei mehr, als der Tabellenletzte aus Stuttgart. Die gute Champions League-Ausbeute kann die Schalker Krise nicht mehr relativieren. Nach der Länderspielpause kommt es in Gelsenkirchen zu einem echten Sechs-Punkte-Spiel. Der 1. FC Nürnberg wird zu Gast sein. Verliert man gegen die Franken, ist man mit viel Pech sogar Bundesligaletzter. Die SGE dagegen muss in zwei Wochen zum FC Augsburg und kann befreit aufspielen.

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