Frankfurt will den Negativtrend stoppen

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Nach zwei Liga-Niederlagen in Folge will Frankfurt gegen Leverkusen wieder gewinnen. Bild: Imago

Der 15. Spieltag wird von Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen beschlossen. Um 18 Uhr empfangen die Hessen die Werkself in der Commerzbank Arena und wollen wieder siegen. Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge ist die SGE in der Tabelle abgerutscht. Bayer dagegen möchte endlich in die oberen Tabellenregionen vorstoßen.

Der Lauf der Frankfurter wurde vor zwei Wochen unterbrochen. Überraschend verlor man zuhause gegen den VfL Wolfsburg. Nur wenige Tage später setzte es die nächste Niederlage für die Elf von Adi Hütter. In Berlin gab es ein 0:1. In der Europa League lief es indes besser für die SGE. Im abschließenden sechsten Gruppenspiel schlugen die Hessen Lazio Rom und sorgten für einen Rekord. Zum allerersten Mal holt ein deutsches Team alle 18 Punkte in einer Vorrunde des Europapokals. Der europäische Erfolg soll nun auch in der Liga wieder zu Siegen beitragen. Der Gegner aus Leverkusen ist ebenfalls Gruppensieger in der Europa League geworden. In den letzten drei Partien vor der Winterpause möchte die Mannschaft von Heiko Herrlich eine bislang eher bescheidene Vorrunde noch etwas aufbessern. Aktuell steht Bayer nur auf dem elften Rang. In der Liga gab es zuletzt zwei Siege und ein Unentschieden.

Bilanz spricht für Leverkusen

Das Duell zwischen Frankfurt und Leverkusen gab es in der Bundesliga bislang 66 Mal. 30 Spiele konnte Bayer für sich entscheiden, 23 Duelle gewann die SGE. Zuletzt waren Frankfurter Siege aber eher rar gesät. Von den vergangenen sechs Aufeinandertreffen verloren die Frankfurter fünf. Die letzte Begegnung zwischen beiden Klubs fand im April 2018 statt. Frankfurt verlor in Leverkusen deutlich mit 1:4. Die Partie stand damals unter keinem guten Stern. Kurz vor dem Spiel sickerte der Wechsel von Trainer Niko Kovac zum FC Bayern durch. Ein Sieger scheint vorprogrammiert, in den letzten zehn Jahren gab es lediglich ein Remis. In der Commerzbank Arena erwarten die Fans einen offenen Schlagabtausch. Beide Teams sind dafür bekannt, schnell nach vorne zu spielen. Die Frankfurter Offensive funktioniert bislang allerdings deutlich besser, als die der Leverkusener. 30 Saisontore stehen bei den Frankfurtern zu Buche, bei der Werkself sind es lediglich 20 Treffer.

Herrlich warnt vor Trio

Eintrachts Sturmtrio erzielte zusammen mehr Tore als die gesamte Leverkusener Mannschaft. Sebastien Haller, Luka Jovic und Ante Rebic feierten bereits 24 Treffer. Das nötigt auch Gäste-Trainer Heiko Herrlich Respekt ab. „Sie geben jedes Mal Vollgas-Fußball. Es ist schon beeindruckend. Vorne, die drei, Jovic, Haller und Rebic. Was die da veranstalten, das wird natürlich ganz wichtig sein, dass wir die in den Griff bekommen“. Bei all der Offensivpower hat Frankfurt einen Ausfall zu beklagen. Der Japaner Makoto Hasebe verletzte sich in Rom und wird erst im neuen Jahr wieder auflaufen können. Mijat Gacinovic steht vor einem Startelfeinsatz. Zuletzt stand er beim 1:1 gegen den 1. FC Nürnberg vor einigen Wochen in der Anfangself. Trainer Adi Hütter warnt vor dem Leverkusener Offensivfußball. „Wir müssen bei Ballverlusten aufpassen. Leverkusen kann schnell und gut umschalten, sie haben viel Geschwindigkeit“. Gelingt Bayer ein Sieg, hätten sie nur noch zwei Zähler Rückstand auf die SGE und würden an die Europapokalplätze klopfen.

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